Podcast 463 - 49 Kilo weniger und ein neues Leben mit 70 (Interview mit Brigitte)
Shownotes
49 Kilo weniger. Und plötzlich ist da im Alter von 70 Jahren ein komplett neues Leben.
Ich spreche in dieser Folge mit meinem Mitglied Brigitte.
Wir gehen genau dahin, wo ihr Weg begonnen hat:
- Warum sie so lange dachte, sie kriegt es einfach nicht hin,
- wieso “die Umstände” nie das eigentliche Problem waren,
- wie emotionales Essen ganz heimlich ihr Leben bestimmt hat,
- warum ein einziger Moment und welcher (!) wirklich alles verändert hat,
- was sie endlich hat verstehen lassen, warum es vorher nie geklappt hat
- und was sie heute anders macht als all die Jahre davor.
Brigitte sagt heute:
„Es ist einfach eine Rechnung. Ich habe es endlich verstanden.“
🎧 Hör unbedingt in diese Podcast-Folge rein!
Besonders dann, wenn du glaubst, du bist „zu alt“ oder ein „hoffnungsloser Fall“.
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Transkript anzeigen
00:00:00: Das hat mir alles so eingeleuchtet, weil es so einfach und klar und deutlich und ohne Shishi und Lala und spürst nur mich.
00:00:12: Einfach klar ins Gesicht die Kalorien.
00:00:18: Vergesse alles andere!
00:00:20: Ich habe vom ersten Tag an also jetzt seit mehr als vier Jahren immer geträgt.
00:00:29: Pengelig Ich würde mich unwohl fühlen, nicht zu drecken.
00:00:36: Auch im
00:00:37: Urlaub.".
00:00:38: Heute am ersten Nacht ist der Schweizer Nationalfeiertag wie ich gelernt habe und ich freue mich von daher noch mal ganz besonders eine waschechte Schweizerin bei mir im Interview zu haben.
00:00:48: Brigitte hat sich mit einer forty-neuen Kilo Abnahme vor ihrem siebzigsten Geburtstag ein neues Leben geschenkt und Brigitte ist eine wunderbare Erfolgsgeschichte.
00:00:58: von absperren kann jeder.
00:01:00: Und ich habe mich total gefreut, dass Sie bereit war ihre Geschichte mit uns allen zu teilen.
00:01:04: Von daher freue ich mich auf das Interview wo du ganz viel zur Brigittes Weg erfährst, woraus welchen ich sage mal voraus Bedingungen sie kamen was sie daraus gemacht hat und wie vor allem das Thema Verantwortung übernehmen und ins Tun kommen wirklich dann für sie alles verändert hat.
00:01:19: Ich wünsche dir ganz viel Spaß Interview und ich gebe direkt rüber.
00:01:25: Brigitte, schön dass du da bist!
00:01:26: Wie geht's dir?
00:01:27: Mir geht es prima!
00:01:29: Wunderbar!
00:01:29: Ja, sehr schön!
00:01:31: Eine lieblingsantwortung Wir springen direkt rein.
00:01:34: Ich kenne deine Geschichte ein bisschen, Brigitte Und ich habe mich gefragt Was war bei dir früher?
00:01:40: Wir gehen jetzt ins Frühereien größer?
00:01:43: War das so dieser Wunsch abzunehmen der Größe oder war dieses Gefühl von...ich muss immer funktionieren und das allen recht machen?
00:01:52: Was war damals stärker in dir?
00:01:58: Ich denke, dass abnehmen wollen.
00:02:02: Ich habe es schon ein Stück weit allen versucht recht zu machen aber das Abnehmen wollen war stärker weil ich habe mir nicht gefallen und wollte das ändern.
00:02:17: aber es ist mir wie den meisten immer nur vorübergehend gelungen ja rauf rauf runter und jedes mal ein bisschen höher rauf als runter.
00:02:37: Eine endlose Geschichte seit ich neunzehn bin und wenn ich heute zurückschau, gab es da viele Punkte wo ich nicht zufrieden war, wo ich heute sagen muss was hast du dir eigentlich überlegt?
00:02:55: War doch gut!
00:03:02: Die Sichtweise war da eine andere.
00:03:07: Die Ansprüche an mich selbst waren andere, ja.
00:03:13: Lass uns doch mal kurz eintauchen in dein vorheriges Leben, wenn ich es so sagen darf, Brigitte!
00:03:19: Wie gingst dir damals vor der Abnahme?
00:03:21: körperlich aber auch innerlich?
00:03:23: Was würdest du sagen?
00:03:24: Wer warst du da?
00:03:29: So in den letzten Jahren war ich ... nur noch am Funktionieren bei der Arbeit.
00:03:40: Ich habe Überstunden gemacht, ich habe Verantwortung gehabt und einen Hund gehabt, den er auch noch raus musste zum Glück mit einem lieben Mann, der mir dabei gestanden ist.
00:03:56: aber ich hab irgendwie nur funktioniert und dann war auch meine Mutter krank und da sind wir auch ständig gesprungen.
00:04:09: Und kurz bevor ich dich kennengelernt habe, bin ich in Rente gegangen und da hat sich, heißt wie eine Blase geplatzt.
00:04:23: Da hab' ich plötzlich gemerkt jetzt muss ich nichts mehr... ...und jetzt bin ich dran!
00:04:31: Und dann habe ich schon angefangen mich um mich zu kümmern um mein gewicht zu kümmen weil ich habe gemerkt die neunhundert meter bis zu meiner tochter das war für mich das höchste der gefühle.
00:04:45: dann war ich kaputt weil der rücken ist auch schrott.
00:04:51: und Dann hab ich gedacht also kann so nicht weitergehen und war da noch kurz in einer ernährungsberatung.
00:05:00: und dann Das war september oktober und im Februar bin ich über dein Buch gestorbert.
00:05:11: Und da ging es dann richtig los, aber das war so wie eine Erleuchtung.
00:05:23: Da müssen wir natürlich auch nochmal draufgucken auf die Erleichterung.
00:05:27: Wie sah dein Alltag damals aus?
00:05:29: Also wenn du gesagt hast, das war der Job wo du nur funktioniert hast.
00:05:33: Die kranke Mutter, der Hund
00:05:35: etc.,
00:05:37: Du hast nur für alle funktioniert Wenn du uns mal durch so einen typischen Tag mitnimmst wie können wir uns den vorstellen?
00:05:44: weil ich kann mir gut vorstellen dass viele die hier zuhören sich da in irgendeiner Art und Weise wiederfinden
00:05:51: also die ganz letzten Jahre hat der Hund dann nicht mehr gelebt.
00:05:55: aber Ich bin immer um fünf Uhr aufgestanden, dann mal mit dem Hund raus, Frühstück oder umgekehrt.
00:06:07: Dann bin ich mit der Straßenbahn zur Arbeit gefahren und habe um sieben angefangen.
00:06:16: Lange Zeit habe ich bis drei gearbeitet mit einer kurzen Esspause am Mittag möglichst schnell nach Hause, Hund holen mit dem Hund eine Stunde zwei raus.
00:06:33: Haushalt einkaufen waschen putzen was halten Kinder und wieder mit dem Hund.
00:06:42: und der Hund war alt und musste auch öfter mal.
00:06:47: Und irgendwann abends habe ich dann wenn alles erledigt war habe ich mir Abendessen gemacht und da habe ich dann richtig meine richtige Mahlzeit gegessen eigentlich viel zu spät, das acht oder noch später.
00:07:05: Und bin dann nochmal mit dem Hund raus und dann noch ein paar Mal zum Kühlschrank, noch einen Scheibchen Käse, noch ein Scheibchinkäse... und irgendwann bin ich völlig platt ins Bett gefahren und um fünf wieder auf.
00:07:20: Und als ihr Hund nicht mehr gelebt habt, hab' ich dann voll gearbeitet dann auch Konte musste, habe auch noch Überschnunden gemacht.
00:07:29: Weil mein Chef hat sehr hohe Ansprüche gehabt dass die Arbeit am Abend immer alles erledigt sein muss und der schreibt ist klar und ich hab das auch ohne nachzudenken, habe ich das gemacht weil da hat ja niemand mehr auf mich gewartet bin dann aber oft abends so manchmal erst um sechs oder noch später aus dem Büro gekommen und nach Hause und jetzt ein Stück Fleisch auf den Teller, ein großes Stück Fleisch und dazu und dazu.
00:08:13: Und ja da war dann einfach ich habe mich dann irgendwie mit Essen verwöhnt nicht mehr gemacht, gelesen oder so.
00:08:27: Aber Fernsehen tue ich schon lange nicht mehr.
00:08:31: Aber viel außer Arbeiten war da zum Teil nicht mehr.
00:08:38: und dann habe ich das Rentenalter erreicht und die wollten mich dann noch länger haben und ich hab gesagt solange ich das kann und zu meinen Bedingungen, zu meinen Seiten wenn es mir passt höchstens.
00:08:57: Das habe ich dann ein Jahr lang gemacht, das hat auch funktioniert und es hat mir irgendwie geholfen runterzukommen zu sehen dass da andere auch noch sind und dass das auch ohne mich geht.
00:09:09: Und irgendwann war der Punkt da wo meine Tochter mit der Familie in Sausland gezogen ist, war der Ich will die Freiheit haben, wann und wie oft.
00:09:23: Und wie lange ich will dahin zu checken und sie zu besuchen.
00:09:28: Und jetzt schaut mal ohne mich!
00:09:34: Das war ein schwallfrischer Luft.
00:09:39: So einen Aufatmen, ein Loslassen... ...und seitdem geht es mir an sich schon viel besser.
00:09:48: Es hat sich da auch schon vieles... fast wie von selbst aufgelöst.
00:09:55: So dieses Zwischendurchessen und so, ja es hatte ich darauf gehört aber ich habe mich nicht mehr mit Essen in dem Sinn zugedeckt wie früher einfach betäubt am Abend nur noch nach Hause und was auf den Teller sondern ich hab mein Leben gestalten können und andere Sachen sind in den Vordergrund getreten.
00:10:30: Ich konnte was unternehmen, ich konnte mich ablenken.
00:10:36: Das ist dann alles so ineinander geflossen.
00:10:38: Dann kam ja bald dieses Buch und das hat mir alles so eingeleuchtet.
00:10:46: Das ging dann ganz leicht los und wurde immer besser und hat nicht aufgehört, besser zu werden!
00:10:55: Welche Rolle Brigitte hat deine Mutter in dieser Zeit gespielt?
00:10:58: Das hast du ja auch ein bisschen angedeutet dieses Thema.
00:11:01: Ah,
00:11:01: ja!
00:11:02: Ja, die war... Mein Vater ist gestorben als ich vier war mit meiner Schwester ein paar Monate alt und wir waren einen Frauenhaushalten.
00:11:14: Sie war sehr darauf erpicht dass wir keinen Vormund kriegen.
00:11:20: sie hat alles immer selber geregelt um uns zu selbstständigen Frauen erzogen und sie war aber irgendwie ihr Leben lang traumatisiert.
00:11:32: Und das hat sich auch auf ihre Art... Sie hat alles mit ihrem Willen gemacht, dann ist sie etwa vor zehn, zwölf Jahre bevor sie gestorben ist, ist sie in ein paar Wochen blind geworden.
00:11:50: so gut wie blind war ein Stück weit ihr Fehler, weil sie die Anzeichen nicht ernst genommen hat und das hat sie sich wahrscheinlich auch vorgeworfen haben nie zugegeben.
00:12:04: Aber sie hat immer darauf bestanden trotzdem allein zurechtzukommen und in ihrem Haushalt gelebt und so gut es geht bewundernswert auf der einen Seite, auf der anderen Seite hat sie halt dann auch wirklich einen in Anspruch genommen mit Hilfe.
00:12:26: Wir sind, meine Schwester wohnt näher die ist öfter mal kurz was einspringen gegangen.
00:12:33: ich bin dann eigentlich regelmäßig alle ein zwei Wochen am Wochenende hin.
00:12:39: Dann musste man mit ihr einkaufen da musste man ihren ganzen Papierkram erledigen und sie hat viel gejammert.
00:12:53: Man muss dir das abhören.
00:12:56: Trotzdem hat sie dann gewisse Sachen immer besser gewusst.
00:13:01: Sie haben mir immer erklärt, wie einfach das doch sei – ich müsse doch nur weniger essen und ah!
00:13:07: Und dann hat sie mich angefasst und gesagt auch dein Rücken ist aber speckig und jetzt ist doch mal wenig.
00:13:16: Für sie war alles so einfach mit Willenskraft zu machen und das hat mich endlos.
00:13:24: genervt und belastet.
00:13:27: Und jetzt tut doch nicht so, das ist doch nicht zu schwierig.
00:13:32: Dann waren wir einkaufen und es ist dir nie schnell genug gegangen.
00:13:38: Sie hat eine Liste gehabt die musste abgearbeitet werden und kommen jetzt an die Kasse.
00:13:43: Schau da nicht noch lang!
00:13:44: Das tut ihr nicht gut?
00:13:46: Und dann nach Hause mit dem Zeug und dann hat das auf mich den Effekt gehabt.
00:13:55: Du musst gar nicht meinen, du kannst mir Vorschriften machen.
00:14:00: Ich esse da jetzt extra etwas.
00:14:03: Ich habe mir dann auch Sachen eingepackt wenn ich dahin gefahren bin weil ich gedacht hab also die muss doch nicht meinen.
00:14:11: Ich bin alt genug, die muss mir nicht mehr sagen was ich essen soll und was nicht.
00:14:16: das war ziemlich schwierig.
00:14:18: aber ja wir hatten Ein gutes Verhältnis eigentlich, wir hatten nicht Streit aber sie hatte einfach ihre sturen Ansichten mit denen ich Schwierigkeiten hatte zum Teil.
00:14:34: Und dann bin ich so in ein Trotzmodus gefahren jeweils und auch jeden Tag telefonieren nach der Arbeit noch zwischen Arbeitabendessen nach dem Abendessen irgendwann Jeden Tag anrufen, steht sie noch oder liegt sie irgendwo?
00:14:56: Ist sie gestolpert?
00:14:58: Sie ist dann mit der Zeit auch öfter mal gestolpert.
00:15:02: Und dann ist sie vielleicht ein Jahr zwei vor ihrem Tod, ist sie dann so gestürzt dass die eine Hirnblutung hatte und von da weg ist sie nie mehr wieder so richtig sich selbst geworden.
00:15:20: Und um die letzten Monate hat es uns auch nicht mehr erkannt und musste dann noch im Pflegeheim sein, aber auch dort da ist sie in ihrem Bett gelegen, konnte nicht mehr aufstehen zuletzt und hat auch nur an die weiße Decke gesehen.
00:15:38: Sie hat ja nichts gesehen, sie hat die Pfleger durch Abtasten erkannt.
00:15:45: Ah die Haare, das ist der und so.
00:15:49: Und ja da haben wir sie dann halt auch möglichst oft besucht um mit ihr zu reden Auch wenn Sie keine vernünftigen Antworten mehr gegeben haben hat.
00:16:01: aber es hat einem so leid getan.
00:16:07: diese Hilflosigkeit Ich glaube es hat ihr auch gut getan war trotzdem halt auch ein belassener Stress wieder.
00:16:22: Da kam auch wieder ein emotionales Essen durch, wenn ich da rausgekommen bin irgendwie so dieses... Jetzt erst mal ein Eis essen und was könnte ich jetzt mir Gutes tun?
00:16:40: Und das ist dann meistens aufs Essen rausgelaufen Interessanterweise bei meiner Schwester gar nicht, die ist naturschlank und würde eine Pille nehmen wenn es eine gäbe.
00:16:57: Meine Mutter ist gestorben etwa gleichzeitig wie ich nicht mehr gearbeitet habe und das ist ein Riesenknoten der da geplatzt ist.
00:17:09: Der Arbeitsstress weg, der Pflegezustands Stress weg.
00:17:15: Alles auf einmal hat sich in mir ne Hoff gelöst quasi.
00:17:22: Und es war einerseits schön, der Anlass war nicht so schön aber das Leben geht weiter und ich habe dann einfach versucht das Beste draus zu machen.
00:17:36: Ja und... Das ist mir ja auch gelungen!
00:17:39: Absolut, absolut.
00:17:40: was ich gerade und was ich so spannend finde is, ähm ... Ich weiß nicht.
00:17:46: vielleicht kannst du das noch greifen?
00:17:48: Ich hab ja vorhin so rausgehört, dass du gesagt hast, du hast das dieses Funktionieren den ganzen Tag nicht hinterfragt.
00:17:55: Also ... Du hast es einfach gemacht, hast du glaub ich gesagt?
00:17:59: Und viele Menschen die da in diesem Kreislauf drinstecken und haben dann wie du einen Schritt wo du sagst der Knoten ist geplatzt aber viele fallen denn ja in so einem Loch weil sie das Gefühl haben okay Wozu bin ich jetzt eigentlich überhaupt noch da?
00:18:15: Weil wenn ich immer nur funktioniert habe und für andere fehlt vielen oft so dieses Thema, okay worüber identifiziere ich mich jetzt.
00:18:23: Und du hast ja beschrieben dass Du eher direkt so umgeschaltet hast in so ein Modus von So.
00:18:29: Jetzt Bin Ich dran.
00:18:32: Wie ist dir dieser switch so schnell gelungen?
00:18:34: oder ist das einfach passiert?
00:18:39: Glaubt es war nicht mal ein switch weil ich hätte immer gern anders gewollt als es war.
00:18:47: Aber nach der Trennung, Scheidung musste ja irgendwie Geld rein und ich bin von einem Beruf gekommen wo ich nicht wieder einsteigen konnte.
00:18:58: Ich musste mir was Neues suchen und habe wirklich Glück gehabt und da auch das gern gemacht.
00:19:17: Das war aber so, ich hab mich da richtig reinarbeiten müssen Stück für Stück und das war aber speziell.
00:19:25: Ich habe immer gewusst wenn ich da weggehe finde ich nichts mehr Entsprechendes.
00:19:35: Da muss ich irgendeine Arbeit machen nur damit Geld reinkommt die mich nicht befriedigt.
00:19:41: Und eigentlich hat es mich ja auch ein Stück weit schon befriedigt das leisten konnte, dass ich das tun konnte.
00:19:50: Darum habe ich es gemacht und ja aber ich hab immer andere Interessen auch noch gehabt Sachen die ich gern gemacht hätte.
00:20:04: da war halt einfach nicht die Zeit dafür.
00:20:07: Aber es ist nicht so, dass sich dann alle anderen Interessen verloren hätte.
00:20:15: Und als ich dann nicht mehr gearbeitet haben war dann endlich Zeit Dafür, oder?
00:20:22: Und das habe ich dann einfach am Shop gepackt.
00:20:29: Weil wann wir nicht jetzt, man wird nur älter und irgendwann geht es plötzlich nicht mehr.
00:20:37: Das habe ich vielleicht von meiner Mutter gelernt.
00:20:39: die hat oft gesagt sie ist gern immer wieder gereist zum Beispiel die hat ständig ihre Busfahrten gemacht Und als sie nichts mehr gesehen hat und nicht mehr mobil war, hat sie oft gesagt, ach hätte ich doch nur mehr gemacht.
00:20:59: Jetzt kann ich mich nicht mehr das Geld ist da aber ich kann es nicht mehr
00:21:03: brauchen.".
00:21:07: Da habe ich gewusst also... Ich weiß nicht wann ich auf den Kopf walle oder irgendwas passiert?
00:21:13: Also ich lebe jetzt!
00:21:19: Ja, wenn es dann halt mal nicht mehr geht, dann müssen andere Lösungen her.
00:21:24: Aber ich lebe jetzt und jetzt mache ich was ich will.
00:21:32: Und wann ich will und wie ich will... Ich lebe allein.
00:21:36: Ich bin niemandem rechenschaftschuldig.
00:21:39: Ich kann kommen und gehen, wann ich Will.
00:21:41: Ich habe keine Haustiere mehr aus diesem Grund.
00:21:45: Ich will mich auch nicht mehr von einem Tier abhängig machen.
00:21:50: Und ja, es ist ganz schön so.
00:21:54: Ja, offensichtlich und ein Interesse war ja das Thema abnehmen.
00:21:58: Was du denn auch eingegangen bist?
00:22:00: Und Du hast ja schon gesagt, Du hast dann über das Buch zu mir gefunden... ...und hast ja mit Sicherheit!
00:22:07: Also ich sage mal im Nachhinein kann ich sagen Ich hatte ja total Glück, dass Du mein Buch überhaupt noch mitgenommen hast weil ich kann mir vorstellen es wird nicht das erste Buch gewesen sein was Du zum Thema Abdehm gesehen hast und vermutlich wäre ein normaler Impuls gewesen auch nicht noch einer.
00:22:23: irgendwie hast du es ja gemacht und irgendwas, das fand ich ganz spannend.
00:22:27: Sagtest du vorhin?
00:22:27: Es hat dir direkt eingeleuchtet!
00:22:29: Was genau war das was sich denn doch so erreicht hat?
00:22:36: Ich bin über das Buch gestolpert, ich bin in die Buchhandlung wegen etwas ganz anderes und das lag da im Eingangsbereich und irgendwie ist mir diesen Mann mit dem Apfel ins Auge gestochen.
00:22:50: beim Vorbeigehen Bin ich kurz umgedreht, habe das angeschaut.
00:22:56: Hab vorne geschaut und hab hinten geschaut.
00:22:58: Keine Rezepte, hab es wieder hingelegt.
00:23:01: Hab das erledigt was ich erledigen haben wollte Und bin wieder zurück dahin, hab das Buch nochmal angeschault und hab gedacht Das kaufe ich mir.
00:23:13: Und Ich war da in Wien bei meiner Tochter zu Besuch In den Fähnen Ja Wieder mal zu besuchen und hab dann am Abend im Bett angefangen zu lesen und habe die halbe nachgelesen.
00:23:29: Und das hat mir alles so eingeleuchtet, weil es so einfach und klar und deutlich und ohne Shishi und Lala und spürst nur mich.
00:23:42: Einfach klar ins Gesicht, die Kalorien.
00:23:48: Vergesse alles andere!
00:23:53: Ich habe das, glaube ich in zwei Nächten gelesen und das war alles so einfach und einleuchtend.
00:24:00: Und ich habe Versuche gemacht mit unmöglichen Dingen, wo ich da sagen würde, es hat ja nicht funktionieren können!
00:24:10: Dann habe ich umgehend angefangen Kalorien zu trecken, habe den Podcast gesucht, habe Podcast rauf und runter gehören.
00:24:21: Ich habe ja da sowieso gemerkt, ich muss mich bewegen.
00:24:24: Ich bin ein Bewegungsmensch und bin dann oft viel zu Fuß gegangen und habe immer dabei Podcast gehört.
00:24:36: Ich hab die Folgen auswendig gelernt quasi und hab geträgt und das ist mir alles wie Schuppen von den Augen gefallen.
00:24:49: irgendwie Am Anfang war es wirklich ein eigentlich Trecken-Bewegen-Podcast-Hürn.
00:25:00: Und ich habe abgenommen und gemerkt, dass ... Ich war in Wien, da gibt's Winnerschnitzel, da gibts Backhändle, auch dort gibts Döner und Käsekreiner und all.
00:25:16: Das ist nicht meins.
00:25:17: Nein, gar nicht!
00:25:20: Nicht aus der Regelung.
00:25:24: Dass er sich dann wenn ich keine Zähne mehr habe.
00:25:35: Die Geschmäcker sind halt verschieden.
00:25:37: Auf jeden Fall hab' ich gemerkt das kann ich alles in mein Trecken integrieren.
00:25:46: Ich muss nur nicht alles aufs Mal wollen.
00:25:50: Das war so der erste große Lerneffekt, dass ich ja eben nicht verzichten muss, sondern dass sich mir das einteilen kann.
00:26:00: heute da sind und das andere ist morgen auch noch da.
00:26:04: also die Wurst läuft nicht weg das Schnitzel läuft nicht Weg das schmeckt modern auch noch.
00:26:10: wenn ich jetzt heute schon das gehabt habe worauf ich Lust hab kann ich mit dem anderen bis morgen warten, so dieses nicht mehr einfach alles in mich hinein und jemanden könnt es mir wegnehmen.
00:26:29: Das ist dann einfach immer ... Ich
00:26:33: hab schön
00:26:34: konstant langsam abgenommen und durch das dass sich... Ich habe grundsätzlich Podcast immer nur beim Spazierengehen gehört und ich wollte Podcast hören.
00:26:44: also bin ich spazieren gegangen.
00:26:47: Dadurch bin ich da auch immer fitter geworden.
00:26:51: Und ein großer Motivator, um mich wieder zu bewegen war der Schulweg.
00:27:01: Wenn ich dann dort war, habe ich an meiner Tochter was abnehmen wollen und die Kinder mussten zur Schule gebracht werden und abgeholt werden.
00:27:11: Das war zweimal der Weg zu Fuß mit einer Treppe.
00:27:20: Da ging es da runter, auf der anderen Seite wieder die Straße hoch.
00:27:24: Wieder nach Hause, die Treppe wieder rauf und am Abend wieder abholen das gleiche noch mal.
00:27:32: Am Anfang bin ich da gestanden wie der Riesel vor dem Berg Und die Kinder hüpfen darauf und oben ist die Strasse und ich nur hinterhergekäuchte.
00:27:40: Wartet oben auf mich!
00:27:42: Passt auf die Straße Mit hängender Zunge dahinterher, mich am Geländernden angehangen.
00:27:50: Und mit der Zeit ging die Treppe auch immer besser und ich wollte einfach irgendwie meiner Familie hinterherkommen ohne dass sie auf mich Rücksicht nehmen und warten müssen.
00:28:05: Ja das war ein großes Ding und heute klappt es gut!
00:28:15: Schöne Entwicklung.
00:28:17: Hast dann ja irgendwann für dich entschlossen, dass dir der Podcast nicht mehr reicht und bist das erste Mal in die Mitgliedschaft gekommen.
00:28:25: Was war für dich die Motivation diesen Schritt weitergehen zu wollen?
00:28:33: Ja ich hatte schon vom Podcast hören das Gefühl da noch mehr dahinter steckt.
00:28:41: Ich glaube die Mitgliederchaft war damals neu wenn es mir recht ist.
00:28:47: Und da habe ich gedacht hängt bestimmt noch mehr dran, weil ich war ja auch immer Weltmeister darin mir selber etwas vorzumachen.
00:28:57: Und von dem her habe ich mir da auch nicht so über den Weg getraut und hab gedacht, ich muss da tiefer
00:29:05: rein.".
00:29:07: Dann habe ich das gemacht und irgendwie bin ich aber ein bisschen unorganisierter Mensch.
00:29:18: Ich bin das dann nicht so schön sauber Stück für Stück angegangen, sondern habe mehr darin rumgeschmökelt und hab das Gefühl gehabt ja also für das was ich da jetzt mache lohnt sich die Ausgabe nicht.
00:29:34: Das war ein Riesenfehler!
00:29:36: Ich habe das gekündigt und in der kürzester Zeit gemerkt dass das ein Fehler war und bin wieder beigetreten.
00:29:48: Woran ist das gemerkt, Brigitte?
00:29:49: Das finde ich gerade spannend.
00:29:56: Ich habe ja da schon drin rumgeschmökelt und mal hier, mal da was mitgenommen aber halt nicht systematisch.
00:30:04: Aber ich hab trotzdem gesehen, was da alles drin steckt.
00:30:10: Und hab nur gedacht, ich muss mir ja nicht etwas kaufen, was ich dann auch nicht seriös mache.
00:30:15: Aber irgendwie habe ich es da noch nicht geschafft Und als ich es nicht mehr hatte, habe ich plötzlich gemerkt was mir fehlt.
00:30:24: Ich hab dann gedacht doch da fehlt irgendwas, da ist noch ein blinder Fleck... ...ich muss das anders angehen.
00:30:35: Jetzt mach' ich's richtig zu historisch und ich bin immer noch dabei!
00:30:45: Was war anders?
00:30:45: Was hast du anders gemacht beim zweiten Mal, weil tatsächlich ist vielleicht auch ganz interessant für alle die zuhören.
00:30:51: Das haben wir schon das ein oder andere mal tatsächlich erlebt dass Menschen erst rausgegangen sind und dann wieder reinkamen Und dann ist richtig der Knoten geplatzt und deswegen habe ich gerade so neugierig nachgefragt.
00:31:02: Ich hab auch mir schon gedacht.
00:31:04: Ich glaube manchmal ist es so Du merkst an was mir fehlt.
00:31:09: B glaube ich auch zumindest wünsche ich mir das, dass die Menschen merken es gibt ja eigentlich keine Alternative.
00:31:16: Also der... Ich will abnehmen alles andere da draußen funktioniert nicht.
00:31:22: also Crash Date und so weiter funktioniert nicht!
00:31:24: Ich habe ja eh die Aufgabe diesen Weg zu gehen Und ich kann mir gut vorstellen, dass denn ich werde's echt noch mal häufiger nachfragen Das dann viele sowie du auch gesagt haben okay jetzt mache ich es.
00:31:34: Da gucken wir gleich mal drauf was ist bei dir bedeutet hat?
00:31:36: Jetzt mach' ich es halt richtig.
00:31:39: Und was war dieses richtig für dich im Vergleich zum ersten?
00:31:55: Ich habe dann mal zuerst die Basics durchgemacht und dann hab ich nicht wie du empfohlen hast oder empfühlst, ein Ding nach dem anderen.
00:32:07: Sondern ich habe mir ganz gezielt jeweils die Sachen angeschaut, die bei mir gerade gefühlt akut dran waren habe mich dann da aber auch wirklich damit beschäftigt und nicht nur hin und her.
00:32:27: Und ach ja, da hat es auch noch was und das muss ich auch mal durchmachen, sondern ich hab mir dann wie am Büfe gezielt das genommen, was mich gerade beschäftigt hat.
00:32:47: Wiederholt und wiederholt, mit der Zeit habe ich das Gefühl gehabt.
00:32:51: Ich kann gewisse Sachen langsam auswendig.
00:32:59: Aber es war dann ein gezieltes Bearbeiten von Themen und nicht mehr einfach nur einen drin rumschmögen weil ich gemerkt hab wenn ich das seriös mache, kann ich mir die ganze Abspeckerei noch leichter machen einfacher Ich kann gewisse Dinge abhaken, die dann kein Thema mehr sind zum Beispiel.
00:33:24: Die laufen.
00:33:26: ich musste nicht mehr so viel mir aus Podcasts und aus meinen Gedanken selber zusammen reimen sondern ich habe da auch die Bestätigung zum Teil gefunden das wie ich das richtig mache und nicht nur so selbst gebastelt quasi Weißt du, wie ich mein?
00:33:53: Ja.
00:33:54: Der Podcast ist gut!
00:33:56: Aber ich bin der Meinung erreich nicht.
00:34:06: Weil es kann nie so tief reingehen als wenn du dann wirklich ins Thema eintauchst.
00:34:17: Und vor allem beim Podcast hören bin ich ja unterwegs und... Da höre ich dann Glaubenssätze, müssen bearbeitet werden.
00:34:27: Okay aber ich kann ja das nicht unterwegs machen und irgendwo vor ein Auto auf die Straße laufen weil ich so in Gedanken bin sondern ich muss mich auch mal hinsetzen und das richtig machen.
00:34:46: Das ist schon noch eine andere Nummer
00:34:57: Absolut, sehe ich auch so.
00:34:58: Ich glaube dieser Wunsch sich schlank zu hören ist halt schwierig.
00:35:04: also ich glaub dass der Podcast gut dazu dienen kann was bei dir das Buch schon ein Stück weit gemacht hat zu verstehen wie funktioniert es eigentlich wirklich?
00:35:12: Also auch so ein bisschen Überzeugungsarbeit leisten.
00:35:15: weil ich muss ganz ehrlich sagen ich finde es total normal nach all dem was wir alle schon erlebt haben und du hast ja erzählt seitdem du neunzehn bist hängst du in diesem Thema.
00:35:24: Das ist irgendwie im Moment Brauch auch zu glauben, dass das wirklich was anderes ist.
00:35:28: Weil ich sage mal jeder kommt ja mit irgendeinem Versprechen durch die Tür und am Ende es ist ein Flop.
00:35:34: Und ich glaube, was der Podcast halt gut machen kann, ist eben genau die Themen zu adressieren, zu sagen wie's funktioniert, was wichtige Punkte sind und dass du dann sagen kannst okay da hast du schön gesagt, da will ich jetzt wirklich tiefer rein!
00:35:46: Und dann eben auch gezieltiefer rein... ...und was für mich da somit dran hängt?
00:35:53: Und das weiß ich, weil das hast du mir mal gesagt ist ja dieses Thema also auch dieses.
00:35:59: Ich habe das vorhin schonmal gesagt als du in deine Rente gegangen bist zu sagen ich nehme mein Leben jetzt in die Hand aber auch aus der Mitgliedschaft rauszugehen und zu sagen.
00:36:11: Nee, mir fehlt da was ich will es noch einmal richtig machen.
00:36:13: Das waren ja alles Momente wo du auch hättest sagen können, dass soll das doch scheiße dar und aber du bist ja wirklich jemanden die Verantwortung übernommen hat.
00:36:24: Und das hast du mir auch mal gesagt, in dem Moment als ich Verantwortung für mich übernomm habe... Als ich das Thema in die Hand genommen hab bist du ja eh so der Typ dafür!
00:36:34: Hat sich viel verändert.
00:36:37: Kannst du das in Worte fassen wie dieses Verantwortung übernehmen?
00:36:41: Für dich ausgesehen hat.
00:36:48: Also Verantwortung habe ich das ganze Leben irgendetwas übernomen.
00:36:53: Das konnte ich immer gut aber ich hab Verantwortung für andere übernommen und plötzlich konnte ich Verantwortung, also die Verantwortung für mich übernehmen.
00:37:11: Ich würde sagen jetzt kann ich mich endlich um mich kümmern.
00:37:18: Jetzt kümmere ich mich um mich.
00:37:20: Die Verantwortung habe schon mit der Familie und danach auch für mein Leben.
00:37:27: Ich musste ja meinen Leben untratbestreiten und alles selber machen, aber ich habe da mich um mich selbst kümmern können, dass es mir gut geht und nicht nur einfach dahin vegetieren.
00:37:51: jetzt ist das Leben vorbei keine Arbeit mehr, Kinder rausgezogen Es kommt nichts mehr, sondern jetzt geht die Party los.
00:38:05: Und dennoch bringe ich... Ich höre natürlich raus das ist von dir auch eine Lebenseinstellung und für dich ist es relativ normal.
00:38:13: aber ich sage mal du kennst das ja auch der interessiert mich deine Haltung dazu.
00:38:19: es gibt hier auch Menschen die neigen dazu den Umständen die Schuld zu geben Also zu sagen, na ich kann nicht abnehmen weil und es ist ja grad so schwierig deshalb.
00:38:29: Und du bist ja das Gegenteil davon wie stehst Du denn zu diesem Thema?
00:38:36: Okay korrigier mich auch gerne was... Was denkst Du gerade?
00:38:41: Es gibt schon Zeiten wo ich die Schuld allen Orten zugeschoben habe.
00:38:50: Ich habe halt die Gene von meiner Vatersfamilie und wenn sie mir immer wieder Schokolade nicht aus dem Supermarkt schenken an meinen Chef, der hat ständig Süßigkeiten verschenkt.
00:39:10: Und das muss sich alles irgendwie weg.
00:39:13: und dann war halt der Chef schuld bei der Arbeit immer wieder Sachen hingestellt haben, die waren auch schuld und meine Mutter war sowieso schuld weil sie wollte mir ja das Essen beibringen.
00:39:36: Ich habe das schon auch gemacht aber ich glaube es war eher so ein Anzeichen von eigener Schwäche Hilflosigkeit?
00:39:52: Ja, Hilflossigkeit.
00:39:53: Ich habe irgendwie gemerkt, dass ich dem Thema einfach nicht ... Dass ich damit nicht zu Gang komme und hab dann irgendwie halt aufgegeben und mich den Umständen ergeben quasi Und das habe ich schon auch gemacht aber die Verantwortung war zu der Zeit für andere da.
00:40:23: Darum musste ich mich erkennst.
00:40:26: Sonst bleibt die
00:40:28: Welt stehen!
00:40:30: Und dann hatte ich nicht auch noch Zeit für mich selber, diese Verantwortung in diesem Thema zu tragen lassen.
00:40:36: Das war mir dann zu viel und plötzlich hatte ich daneben Zeit...
00:40:46: Ich würde es trennen.
00:40:47: also ich finde das sind so zwei Sachen dass eine ist zu sagen ich hatte Zeit die Verantwortung zu übernehmen Aber du hast ja auch abgestellt, das muss ja nicht immer gleichzeitig passieren.
00:40:59: Du hast dir auch abgestellt den Umständen die Schuld zu geben weil ich glaube wenn Menschen dazu neigen können sie das immer.
00:41:06: also du hast hier nicht nur gesagt ich übernehme die Verantwortung für das Thema sondern hast doch gesagt nein es sind nicht umstände sondern ich steuere dass.
00:41:14: weißt du noch was bei dir diesen diese Wende ausgelöst hat?
00:41:18: Dass du das glauben konntest oder auch glauben wolltest, ich weiß ja nicht genau was es war.
00:41:22: Ob's ein Wollen- oder ein Können ist in dem Fall zu sagen ne, jetzt sind nicht die Umstände, das bin ich dies steuert.
00:41:31: Ich glaube dass habe ich realisiert als Die umstände eben plötzlich weg war und ich weiter gegessen habe.
00:41:44: Das hat aber nicht lang gedauert Das waren zwei drei Monate vielleicht.
00:41:51: Aber plötzlich waren all diese Verursacher meines Problems nichts mehr zu sagen gehabt.
00:42:04: Meine Mutter hat sich nicht mehr reingemischt, dass es nicht die Gene sind.
00:42:09: Das war mir schon irgendwie klar und ich habe trotzdem den Drang gehabt zu essen.
00:42:22: Da habe ich dann relativ schnell gemerkt, ja und warum denn jetzt?
00:42:29: Das ist es nicht.
00:42:30: Und das bleibt am Schluss.
00:42:33: Das bin ich!
00:42:35: Ja und da ist der Kroschen recht schnell gefallen.
00:42:43: Und daneben fast zeigt gleich das Buch und das war wie eine Erleuchtung oder irgendwie wie Schuppen von den Augen gefallen Und ich habe das dann auch nicht hinterfragt.
00:42:59: Ich habe nicht daran gezweifelt, dass du recht hast.
00:43:03: Aber ich habe erkannt so einfach ist es.
00:43:09: Das mache ich jetzt.
00:43:11: Das kann ich.
00:43:13: Punkt!
00:43:19: Es ist ein Glücksfall, dass alles zeitlich so nah aufeinander passiert ist.
00:43:27: und ich muss sagen, ich fühle mich auch privilegiert wenn ich höre In Podcast oder in der Community oder im VIP nachher, was andere Leute durchmachen und hinter sich haben.
00:43:42: Und am Hals haben und Familie und Kinder und Job und Partnerschaft.
00:43:49: Da muss ich sagen habe ich es noch recht einfach gehabt finde ich.
00:43:57: ja das ist vermutlich immer die Die eigene Sichtweise, ich glaube die Menschen hier heute zuhören, die denken okay wow.
00:44:04: Die Brigitte hatte auch ein ganz schönes Päckchen zu tragen wie wir alle so unser Päcken zu tragen haben.
00:44:09: Ich glaub am Ende stehen wir ja alle vor der gleichen Aufgabe, nämlich was zu verändern.
00:44:15: Das ist einfach immer die Aufgabe und wir alle haben zumindest die Ausgangssituationen.
00:44:21: Und das ist ja das worauf ich auch immer wieder rumreite und mich auch unbeliebt mache.
00:44:23: aber wir haben alle die gleiche Ausgangs-Situation dass nichts von dem was wir tun sich automatisch auf unser Gewicht auswirken muss.
00:44:30: also es hat egal welches Päckchen ich trage.
00:44:34: Es zahlt natürlich auf das Problem emotionales Essen ein klar Aber es ist ja auch meine Aufgabe, dieses Problem zu lösen.
00:44:41: Das ist halt einfach so.
00:44:43: Egal ob die Umstände im Vergleich leichter oder schwerer sind und den Vergleich wollen wir gar nicht ziehen aber am Ende bleibt die Aufgabe für alle die gleiche.
00:44:53: Und alle haben die gleichen Erfolgsaussichten.
00:44:55: Alle haben die gleichen Möglichkeiten und du hast sie dir... ...geschnabbt!
00:45:01: Ja ich habe ja ganz gut beobachten können Bei meiner Schwester zum Beispiel, die war immer schlank.
00:45:10: Das war nie ein Thema.
00:45:13: Hier man auch ihre ganze Familie... Ich wurde aber auch von da nie irgendwie bewertet.
00:45:19: Dass also Körper aussehen, dass wird nicht bewertelt oder kommentiert das ist so bei uns außer von meinen Mutter und ich verbringe auch ab und zu Ferien oder Tage mit ihnen, bin regelmäßig dort zum Essen und das ist eine große Familie.
00:45:40: Ich konnte die alle immer wieder beobachten was die tun wie sie sich am Tisch verhalten wie die sich im Urlaub verhalten und vergleichen wie dass bei mir ist Und die haben ja das gleiche durchgemacht.
00:45:59: Meine Schwester hat immer gearbeitet, sie hatte vier Kinder gehabt.
00:46:03: Sie hat die gleiche Mutter gehabt wie ich und ich habe da manchmal auch erkannt ja ja die ist auch Schokolad aber die nimmt ein Stück und gut ist oder die schiebt mal den Teller weg wenn sie satt ist oder bleibt ein angebissener Keks stehen weil Eigentlich schmeckt er gar nicht.
00:46:36: Da habe ich auch viel erkannt, was bei mir anders läuft als bei Naturschlafen durch dieses Beobachten und dann auch zum Teil überlegen ja warum kann ich das nicht auch Stück für Stück mal versuchen anders zu machen?
00:47:00: Und es war für mich immer so ein großer Aufhänger dieses Tun kommen und der Gedanke von Nichts kommt nichts.
00:47:11: Wenn ich will, dass etwas passiert muss sich etwas machen, weil vom Wünschen passiert nichts.
00:47:19: Der Nikolaus kommt nicht und bringt mir meine Gesundheit.
00:47:26: Ja?
00:47:26: Das
00:47:28: macht er nicht!
00:47:32: Ich muss etwas tun...
00:47:37: Und lass uns da auch noch mal zusammen hingucken Brigitte, weil das ist ja auch so die Dinge wie sie sich entwickelt haben.
00:47:42: Es sind ja nicht durch Zufall passiert und ich würde ganz gern mit dir nochmal bei der Fragen sich vermutlich jetzt viele zuhören was machst du denn jetzt genau?
00:47:49: Also du warst in einer Mitgliedschaft Du hast doch das VIP Coaching gemacht und du wirst ja Tools in deinem Alltag anwenden Die dich jetzt auf deinem Weg bleiben lassen.
00:47:59: also Wie hat sich deine Werkzeugkiste die du aktuell immer noch nutzt?
00:48:04: Wie hat es sich die zusammengesetzt?
00:48:07: Ich habe vom ersten Tag an, also jetzt seit mehr als vier Jahren immer getreckt.
00:48:16: Pingelig!
00:48:18: Ich würde mich unwohl fühlen nicht zu drecken auch im Urlaub.
00:48:25: Auch wenn ich grob schätzen muss und neuerdings mache ich manchmal... Wenn es nicht anders geht so ein KI-Foto Den Eindruck, die werden auch langsam ein bisschen besser.
00:48:39: Die lernen auch.
00:48:40: aber ich muss Trecken und Großzüge geschätzen und das aufschreiben.
00:48:46: und dann habe ich das Kalorien-Sparbuch seit es das gibt.
00:48:54: Das führe ich also.
00:48:57: das heißt ich hab so einen Kalender mit einem Tag pro Seite da schreibe abends reine viel übrig ist im Yasio.
00:49:05: Da schreibe ich rein, was ich gemacht habe und wie ich mich bewegt habe.
00:49:12: Was nicht so gut gelaufen ist.
00:49:14: Und so einmal die Woche übertrage ich das dann ins Kalorien-Sparbuch.
00:49:21: Das gehöpfe mich einfach dazu.
00:49:26: Am Anfang haben mich die Leute so komisch angeguckt.
00:49:29: Ich hab es heimlich gemacht Aber das mache ich immer.
00:49:37: Und was sich die Erfolgs- und Misserfolgstrategien natürlich, die laufen so automatisch – und ich vergesse sie fast!
00:49:59: Was ich auch noch ab und zu überlege wenn ich wieder irgendwas im Sinn habe ist diese Matrix, die Nutzenaufwandmatrix.
00:50:11: Was bringt mir das jetzt im Verhältnis zum Aufwand, den ich da betreiben will?
00:50:21: Die kommt mir auch ab und zu nochmal hoch.
00:50:24: Und wenn ich realisiere dass sich jetzt aus emotionalen Gründen etwas essen will dann hält es sich halt so in Maßen dass die Kalorienbilanz nicht stört.
00:50:49: aber Ich überlege dann schon, was könnte ich jetzt anderes machen?
00:50:55: Wenn ich zum Beispiel um halb zwölf schon eine Uhr habe, Mittagessen.
00:50:59: Oh, Magenknur!
00:51:02: Es ist... wenn ich jetzt mittag esse, dann brauche ich nachmittags noch eine zusätzliche Mahlzeit.
00:51:07: Dann wird das knapp.
00:51:09: Ja, dann mache ich halt noch schnell eben etwas Produktives.
00:51:16: Lust habe zu essen und merke, dass das einfach jetzt Lust ist und nicht Hunger.
00:51:21: Dann muss ich etwas Produktives machen.
00:51:24: Ich muss mich mit Händen und Kopf beschäftigen.
00:51:29: Sei es, dass sich ein Pössel mache, das ist Stricke oder dass ich noch schnell erleben, wo eine Ecke aufräume oder den Staubsauger durch die Wohnung schiebe.
00:51:38: aber ich muss etwas machen, wo ich einen Ergebnis sehe.
00:51:46: Das ist meine alternative Strategie.
00:51:52: Es muss nicht immer das Gleiche sein, aber ich habe auch so mit dem Rauchen aufhören können.
00:52:00: Das hat mir meinen Chef beigebracht.
00:52:03: jedes Mal wenn du rauchen möchtest legst du eine Passions.
00:52:06: da brauchst du den Kopf und die Hände dann kannst du nicht noch rauchen nebenbei irgendwie so dieses mich voll mit etwas anderem beschäftigen.
00:52:19: Was sich die Reflexion, da bin ich nicht zu der Heldin das schriftlich zu machen wie dass viele auch in der Community machen Da habe ich das Gefühl da kommt immer wieder das gleiche raus.
00:52:37: aber Ich denke viel hat im Kopf.
00:52:41: und am Abend wenn ich mich hinlege dann Lass sich den Tag Revue passieren und zieh mir dann da schon auch Konsequenzen daraus.
00:52:54: Und wenn mal wirklich was ist, das finde ich jetzt nicht das Gleiche wie gestern und vorgestern, dann schreibe ich mir das auch schon auf.
00:53:06: aber so dieses regelmäßig meine Tage verlaufen vielleicht auch nicht mehr so... Wie bei jemandem, der im Job ist und auch Familie und alles hat.
00:53:21: Mein Leben verläuft relativ ruhig.
00:53:25: Und von dem her findet es im Kopf statt.
00:53:35: Beim Gehen, beim Einschlafen.
00:53:43: Da ratet er den Kopf schon so lange.
00:53:46: Ich habe das Gefühl ich kann das im Kopf verarbeiten.
00:53:51: Es ist vielleicht jetzt nicht das, was du gerne hörst.
00:53:55: Der Erfolg gibt dir recht?
00:53:56: Ich höre alles gerne.
00:53:57: Wir sind alle unterschiedlich.
00:53:58: Das ist toll!
00:54:00: Ich habe ja auch genug Zeit zum Nachdenken.
00:54:04: Mir raucht niemand rein und will etwas von mir.
00:54:08: Also ich kann den ganzen Vormittag nachdenken wenn ich will.
00:54:12: Ich muss das Telefon nicht abnehmen.
00:54:15: Nicht demirieren wohin.
00:54:17: Von dem her in Ruhe denken und das geht dann auch irgendwie tief rein.
00:54:28: Es ist nicht das Gleiche, wie wenn ich ständig abgelenkt wäre und mich wirklich hinsetzen muss um mich darauf zu fokussieren.
00:54:37: Ich glaube vielleicht noch mal ein Unterschied.
00:54:41: Aber ich lese immer wieder von anderen und es gibt mir dann auch zu denken.
00:54:50: oder manchmal kommt man nach auf Ideen So könnte man das auch mal aus dem Blickwinkel anschauen oder vielleicht mal etwas anders anpacken.
00:55:02: Also, man profitiert auch von anderen Leuten in Reflexionen.
00:55:10: Weg mir da so die Rosinen raus!
00:55:13: Ja, das ist voll gut.
00:55:16: und wenn wir jetzt die Tools nochmal durchgehen... Wir können sie jetzt alle nicht im Detail erklären.
00:55:20: aber einmal das Kalorinsparbuch was bei vielen den ... das Tracking revolutioniert hat, die Erfolgs- und Misserfolgstrategien dafür sorgen, dass du von deinem Abnehmenweg nicht mehr abkommst.
00:55:32: Die Matrix hast du, die ist fürs Ziele setzen für die Priorisierung.
00:55:36: Das ist jetzt wirklich wichtig.
00:55:37: und was ist realistisch?
00:55:40: Die Reflexion hast du gerade beschrieben.
00:55:43: einfach einfach die Antennen nach innen mit deren Kontakt zu sein aber auch die Alternativstrategien um halt eben wie du es beim Rauchen beschrieben hast nicht einfach zu sagen ich will nicht mehr emotional essen sondern da brauchst einfach andere Dinge.
00:55:54: Das sind einfach alles Tools, die du in der Mitgliedschaft bekommst.
00:55:57: Also wenn du hier zuhörst da lernst du genau die Dinge und ich finde es war halt gerade noch mal schön auch... Wenn du's für dich mit einer Leichtigkeit beschreibst was ich total schön finde ist das den ich in den Chos gefallen.
00:56:09: Du hast halt ganz viel dafür getan und nutzt die Dinge auch.
00:56:13: und die logische Konsequenz ist und ich habe dich vorher gefragt wir dürfen zwar raten Der siebzigste Geburtstag steht an!
00:56:19: Du hast neunundvierzig Kilo, hab' ich richtig erinnerungen?
00:56:23: abgenommen.
00:56:24: Also da hat sich ja quasi alles verändert, deswegen ich muss dich jetzt noch fragen was hat sich körperlich bei dir verändert außer dass du blendend aussiehst?
00:56:35: Körberlich!
00:56:36: Ich habe keinen wohnen Blutdruck mehr, ich konnte die Blutdrückmedikamente abstellen.
00:56:45: Ich kann Kleider kaufen wie es mir gefällt und nicht mehr in der Zeltabteilung oder sogar in den Männerabteilungen Nach Dingen suchen, die von der Größe her passen.
00:57:02: Ich gehe ins Krafttraining, ich gehe ins Aqua-Choking anstatt mich die neunhundert Meter zu quälen bis ich irgendwo hin bin.
00:57:15: Natürlich habe ich viel zu viel Haut inzwischen aber die stört mich eigentlich nicht.
00:57:23: das haben andere in meinem Alter auch.
00:57:26: Ich muss auch nicht mehr in Bikini an den Strand.
00:57:30: Aber ich fühle mich ... Es ist einfach, ich kann mich besser bewegen.
00:57:41: Der Rücken ist nicht mehr so schlimm.
00:57:45: Er wird nicht mehr gut aber der plagt mich auch nicht sehr.
00:57:50: Hat mir mal ein Arzt gesagt ja sie müssen halt schauen dass sie noch möglichst lang ohne Rollator zurechtkommen.
00:57:58: Heute kann ich nur noch lachen.
00:58:04: Ja, das Schönste ist schon dass ich kann mich jetzt über meine Kleidung vielleicht auch besser ausdrücken.
00:58:15: Ich kann mich so geben wie ich mich auch fühle und nicht bis halt geht.
00:58:29: Eben muss ich mir nicht die Zeltabteilung.
00:58:32: Das ist schon etwas was einfach... Ganz herrliches.
00:58:46: Ich bewege mich wie alle anderen, ich fühle mich nicht mehr so exotisch als... Schau mal die Dicke!
00:58:55: Sondern ich beweg mich durch die Menschenmenge und bin eine wie alle andere.
00:59:05: Ich fühl mich nichtmehr schon auffällig.
00:59:08: Wobei man vielleicht manchmal schon näher auffällt wenn man schlauch ist, je nachdem wo man sich bewegt.
00:59:18: Aber ja, es sieht sich einfach alles viel leichter und einfacher an.
00:59:27: so ich bin zufrieden.
00:59:35: Das ist total schön und das soll ganz vielen Menschen Mut machen den Weg auch zu gehen.
00:59:41: zwei Fragen habe ich noch an dich Und zwar hast du ja auch intensiv mit der Gebrauchsanweisung gearbeitet.
00:59:48: Wo hat dir das weitergehörfnen?
00:59:51: Auf dem Abnehmweg oder im Leben?
00:59:55: Auf diesem Abnehmenweg?
00:59:57: jetzt weniger, weil da war ich schon ziemlich weit aber im Leben und das Speziellste war dieses... Ich habe sie da liegen.
01:00:12: Sozialkontakte bin ich auf einer zwei Das ist ja eigentlich nicht viel.
01:00:20: Und da habe ich, als ich das gelesen und gehört habe, habe ich gemerkt... Ich bin gar nicht so abnormal wie ich mir das manchmal einrede, weil ich konnte immer gut allein sein oder etwas selbstständig machen.
01:00:41: So hatte ich den Drang auch mich nicht abhängig zu machen.
01:00:45: von jemandem.
01:00:48: kann ganz gut allein leben und ich bin froh, dass niemand da ist.
01:00:52: Der sagt ja jetzt ist aber Zeit.
01:00:56: Man gibt es mal zu essen oder so.
01:00:57: Ich tun und lassen wie ich will.
01:01:00: Und auch dieses... Ich habe mich immer noch einmal gefühlt bei Familienanlässen wo so viele Leute waren Partysen und Scheierweiher.
01:01:15: Da war ich am liebsten in einer Ecke und habe nur stillbeobachtet.
01:01:19: Und hab mich auch zum Teil gar nicht wohlgefühlt oder überfordert, da hab' ich plötzlich realisiert dass das einfach ich bin!
01:01:30: Wenn mir das nicht gut tut anstatt mich abnormal zu fühlen um mich zwingen zu wollen das zu lernen einfach mal mich selbst zu sein und zu sagen Das muss ich mir jetzt nicht geben bin ich jetzt einfach mal nicht dabei.
01:01:46: Oder wenn ich dabei sein muss, dann verziehe ich mich einmal halt in die Ecke oder in die Küche was zu tun gibt anstatt mich da in den Mittelpunkt stellen zu wollen wo es mir nicht wohl ist.
01:01:58: Also dieses... das michs.. Ich habe gelernt mich da selber zu akzeptieren so wie ich bin und seither kann ich auch viel besser mal nein sagen zu Dingen wo ich merke, da fühle ich mich nicht wohl oder das will ich jetzt eigentlich nicht.
01:02:22: Das ist wieder nur für die anderen.
01:02:28: Da hat es mir am meisten geholfen.
01:02:32: Dieses mit dem akzeptieren dass ich so ein Einsiedler bin und dass sich das auch sein darf.
01:02:44: Ich fühl mich nicht Allein und einsam, sondern ich bin dann zufrieden einfach.
01:02:55: Das ist eine ganz, ganz wichtige Botschaft ja?
01:02:59: Und auch in anderen Dingen das meiste in meiner Gebrauchsanweisung ist so mittig aber es ab und zu ploppt wieder auf.
01:03:11: Ja, Gebrauchsanweisungen, ja das passt wegen dem und dem ist da so und so dann kann ich das auch akzeptieren.
01:03:23: Ich muss mich nicht neu erfinden, um irgendwelchen Ansprüchen von außen gerecht zu werden.
01:03:32: Ich bin ich und damit darf ich mich arrangieren und die anderen sollen das bitte so leben wie sie es fürs Gut halten und mich so akzeptiert wie ich bin.
01:03:46: Das klappt auch ziemlich gut weil wenn man das... konsequent und selbstsicher rüberbringt, dann schlucken die das auch.
01:03:59: Und nicht oh, darf ich jetzt was denken die wohl?
01:04:02: Kann ich das jetzt wirklich, sondern ist jetzt so!
01:04:07: Schluckts oder lass mich in Ruhe.
01:04:15: Na klar, total.
01:04:17: Das ist das was die Gebrauchsanweisung machen soll.
01:04:20: also auf der einen Seite.
01:04:22: deswegen heißt es Gebrauchsamweisungen zu verstehen wie wir funktionieren und nicht als fauler Kompromiss und dann genau wie du es beschrieben hast.
01:04:28: ne ich fühle mich nicht einsam und allein ich fühl mich wohl.
01:04:31: dass macht mich zufrieden Ich kann das gut leben Und auch natürlich noch mal einen anderen Blick oder neuen Blick auf andere auch zu haben Die vielleicht von uns und unseren Bedürfnissen ganz weit weg sind wo wir dann verstehen können, ah okay deshalb brauchen die das und deshalb ist es so muss ich nicht für mich wollen.
01:04:49: Muss sich auch nicht gut finden.
01:04:50: also wir haben ja nie die Aufgabe uns mit jedem Menschen zu verbinden.
01:04:54: aber dass die Bewertung da einfach rausgeht und dann verständnis dafür da ist, dass eigentlich jeder Mensch auch nur so leben möchte wie er oder sie will und ich glaube wenn wir das alle mal verstanden haben dann gibt's hier deutlich weniger Probleme auf dieser Welt.
01:05:07: aber da gibt es noch viel zu tun.
01:05:10: Ich hab' noch eine Frage an dich Brigitte Und zwar nach all dem, was du jetzt auch erlebt hast.
01:05:16: Mit dir selber in allen den Jahren und die Erkenntnisse, die du gemacht hast.
01:05:19: Jetzt hört ihr eine Person zu, die gerade so vor der Schwelle steht und sagt ich weiß nicht ob ich das wirklich machen soll oder irgendwie hat es mich motiviert aber zweifelt noch Was würdest du aus deiner Erfahrung sagen?
01:05:31: Was ist die Wahrheit über's abnehmen Die viel mehr Menschen eigentlich erfahren sollten?
01:05:43: Das ist einfach nur Es ist einfach eine Rechnung, es muss mir raus als reinkommt.
01:05:56: Und wenn ich das verstanden habe und damit mal anfange, dann hab' ich schon viel verstanden.
01:06:07: Und... ...es liegt nur an mir was ich tue oder lasse.
01:06:16: Es schiebt mir wirklich keiner was in den Mund.
01:06:28: Die Verantwortung liegt allein bei mir.
01:06:32: Die Rechnung, die ist einfach und kann ich als Erstes machen und dann Schritt für Schritt weitergehen aber... Ich muss es machen!
01:06:47: Es macht keiner für mich.
01:06:51: Es macht auch keiner wahrscheinlich absichtlich was gegen mich, aber ich bin am Steuer Und wenn ich das Steuer nicht übernehme, dann fährt die Bahn ins Grüne und ich dahin muss.
01:07:09: sie soll.
01:07:10: Ich muss für mich die Verantwortung übernehmen.
01:07:19: Ja?
01:07:20: Wie soll ich das sagen?
01:07:24: Stück für Stück, man kann es auch nicht von heute auf morgen einfach lernen wie eine Lektion sondern das kommt Stück für Stück, dann kommt wieder ein Aha-Moment und irgendwann spürt man dass man wieder etwas wirklich verstanden hat.
01:07:44: Und nicht nur gelernt verstanden ja der sagt es ist so ja das stimmt, sondern das auch spüren.
01:07:52: Dass man das leben kann und das für richtig empfinden kann und nicht nur einfach Ja, der hat das jetzt gesagt.
01:08:04: Er hat schon recht aber sondern und das kommt einfach nicht von heute auf morgen.
01:08:11: Aber mit der einfachen Rechnung kann ich mal losgehen die Basics und der Rest kommt von selbst
01:08:21: total.
01:08:22: Ich glaube wenn das verinnerlicht ist dann stoße ich ja automatisch auf die wahren Ursachen weil er merke es liegt nicht an Wechseljahre alter Gene oder den anderen.
01:08:32: Sondern da merk ich okay ich habe die Rechnungen verstanden Aber mir passiert immer wieder das oder ich scheitere immer wieder daran und dass sind dann die.
01:08:40: Ursachen an denen du arbeiten kannst wie am emotionalen Essen vielleicht daran im Glaubenssatz an der Zielsetzung was auch immer.
01:08:47: Und das wird einfach klarer, wenn diese ganzen Mythen aus dem Kopf sind.
01:08:51: Ich freue mich total, Brigitte, dass du das Steuer für dich übernommen hast und die Bahn nicht ins Grüne fahren lassen, sondern über die Ziel-Linie.
01:09:00: Und ich danke dir, dass so die Geschichte mit uns allen hier geteilt hat.
01:09:03: eine ganz tolle Geschichte, jetzt auch diejenigen, die zuhören und gedacht haben, in meinem Alter muss ich doch das nicht mehr ... Den haben wir gleich schön auf diesen Zahn gezogen!
01:09:13: Oh doch, oh doch!
01:09:16: Gitte, wenn ihr auf YouTube seid.
01:09:18: Ihr hört sie, dass ich finde das ist auch zu hören was da für eine Lebensqualität dahinter steckt und darf und muss in jedem Alter da sein.
01:09:28: also gerade da lohnt es sich.
01:09:31: Jeter Tag der verloren ist es verlorenen.
01:09:34: ja
01:09:36: schön dass du da warst Brigitte.
01:09:37: ich danke dir für das tolle Gespräch und vielleicht hören wir uns ja doch mal wieder.
01:09:40: Danke dir ja vielleicht mal sehen eins nach dem anderen
01:09:45: machen wir Tschüss!
01:09:49: Und ich freue mich, dass du dir das Interview bis ganz zum Schluss angehört hast.
01:09:52: Ich finde diese Geschichte immer wieder hervorragend und irgendwie auch bezaubern.
01:09:56: Danke Brigette, dass Du das gemacht hast.
01:09:58: Ich verrate dir jetzt mal ein kleines Geheimnis.
01:10:00: Brigitte kommt ja aus der Schweiz, weißt du?
01:10:02: Ja haben wir am Anfang schon geklärt und ihre ich glaube Erstsprache heißt das ist halt eben nicht Deutsch!
01:10:09: Und sie hatte so ein bisschen Bedenken und die hat da sprachlich so super gemacht.
01:10:14: also mir jetzt super Spaß gemachtes Interview zu führen und ich hoffe auch die hat es genauso viel Spaß gemacht zuzuhören.
01:10:19: Wenn du jetzt in die Umsetzung kommen möchtest, dann hat dir Brigitte gesagt der Podcast ist der gute Einstieg aber du wirst dich nicht schlank hören können, dann komm doch einfach rüber in die abspeckenkandidatmitgliedschaft.
01:10:30: www.
01:10:30: abspeckminus kann minus jeder punkt de slash mitgliedschafft.
01:10:34: da kannst du deinen Weg starten genauso wie es Brigitte getan hat und dort wirst du auch noch auf sie treffen so ist der Satz richtig und kannst direkt sagen wie dir das interview gefallen hat.
01:10:45: das ist doch was.
01:10:46: Ansonsten kann ich sagen bis morgen, wenn du weißt ja normalerweise ist der erste des Monats My Way Zeit.
01:10:53: Aber wenn eine reguläre Folge kommt dann verschiebt sich der My Way Podcast um einen Tag.
01:10:57: den hörst du also morgen.
01:10:59: das heißt ich kann einfach sagen tschüss bis morgen dein Dirk!
01:11:02: Dann wird er der Abspeckcoach von www.
01:11:04: abschbecken-kann-jeder.de.
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