Podcast 451 - „Ich muss funktionieren!": Der weibliche Erwartungsdruck beim Abnehmen (Interview mit Christin Arndt)

Shownotes

Du funktionierst.
Du hältst alles zusammen.
Und bist dauer-erschöpft?

In dieser Podcast-Folge spreche ich mit Christin Arndt über ein Thema, das (leider) noch sehr viele Frauen betrifft und sich extrem auf deinen Abnehmweg auswirken kann:
Rollenerwartungen und der Druck, allen gerecht werden zu wollen/müssen.

Wir schauen dahin, wo es ehrlich wird:

🎭 Wie Erwartungen entstehen, ohne dass sie je ausgesprochen wurden.
⚖️ Wieso viele Frauen glauben, sie seien „nur zu Hause“.
💬 Warum viele Dinge auch in Partnerschaften nie ausgesprochen werden und was das auslöst.
🔥 Welchen Preis du zahlst, wenn du permanent funktionierst. 🍫 Und warum genau das sich später das Essen als Ventil sucht.

Wenn du folgende Sätze kennst:

„Ich fühle mich schlecht, wenn ich mir eine Pause gönne.“
“Ich stelle mich immer hinten an.”
„Die anderen kriegen das doch auch hin.“
„Ich mache das lieber selbst.“

Dann nimm dir die Zeit für dieses tolle Interview. Es lohnt sich.

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Christin auf Instagram: https://www.instagram.com/christin__arndt/
Website: https://christinarndt-coaching.com/
Podcast "Intuitionsgeflüster" : https://open.spotify.com/show/3VtxsFZ4fOmycRYJLRNmqs

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Transkript anzeigen

00:00:00: Also, oftmals ist es so diese Erwartungshaltung von ich muss irgendwie allen gerecht werden.

00:00:05: Gerade eben ... Ich arbeite halt wirklich mit Frauen zusammen die sehr hohe Ansprüche an sich haben auch in allen Lebensbereichen ja?

00:00:11: Die wirklich sagen, ich will eine gute Mutter sein!

00:00:14: Ich will für meine Kinder da sein aber auch für meinen Partner und ich möchte aber auch beruflich mich entwickeln können Und da eben am besten doch in allen Bereichen mehr als hundert Prozent geben.

00:00:24: also so Hundertfünfzig Prozent sind bei den Frauen, die zu mir kommen eigentlich Realität immer.

00:00:30: Wie schaffst du das eigentlich noch zu schlafen?

00:00:31: So ist es wirklich manchmal nicht so.

00:00:33: denke okay, das klingt dann sehr viel!

00:00:37: Christine Arndt ist mittlerweile wirklich eine langjährige Weggefährtin, weil sie mit ihrem Bonusvortrag zum Thema Perfektionismus beim Abnehmen meinen VIP-Coaching als festen Bestandteil.

00:00:47: wirklich Bereicherheit seit einigen Jahren.

00:00:49: Und Christine is live und Business Coach und unterstützt Menschen dabei blockierende Überzeugung und unangenehme Gefühle zu transformieren.

00:00:57: Unser heutiges Thema hat damit echt viel zu tun denn wir wollen heute mal gemeinsam darauf schauen welche Rollenerwartungen die Frauen eigentlich auch im Jahr und wo die eigentlich herkommen.

00:01:11: Und vor allen Dingen natürlich, wie diese den eigenen Abnehmung blockieren können.

00:01:16: Das wird super spannend!

00:01:17: Das kann ich dir versprechen.

00:01:18: Von daher gehe ich jetzt einfach direkt rüber ins Interview.

00:01:33: abschwecken-kann-jeder.de und ich freue mich, dass du heute da bist!

00:01:57: Bessi, dich freu'n mich das so da bist?

00:01:59: Wie geht's

00:01:59: dir?!

00:02:00: Ja Dankeschön Dirk, dass ich da sein darf.

00:02:02: es freut mich sehr und heute ist wenn wir das aufzeichnen ein wundervoller Frühlingstag.

00:02:07: also von daher könnte nicht besser sein.

00:02:09: Ja finde ich auch das macht gleich was mit der Stimmung Und du bist ja auch schon das zweite Mal hier.

00:02:14: Wir haben eine spannende Folge zum Thema Perfektionismus aufgenommen, die verlinke ich noch mal in den Show-Nutz.

00:02:20: aber heute soll es um was anderes gehen nämlich um das Thema Rollenerwartung an die Frau und auch über den Erwartungsdruck der damit verbunden ist.

00:02:31: Was ich dich direkt mal zum Einstieg fragen würde wenn du Rollenerwartungen jetzt in einfachen Worten erklären solltest du dass so jede Frau dir zuhört denkt ah ja kenne ich wie würdest denn das machen?

00:02:42: Also Rollenerwartung, das hinkt ja immer so ein bisschen abstrakt.

00:02:44: Weil wir fühlen uns ja nicht als ob wir eine Rolle haben aber am Ende des Tages ist es so dass wir ganz viele verschiedene Rollen haben.

00:02:50: Ja also wir sind Frau Wir sind Mutter vielleicht ja sind Partnerin Aber auch immer noch Tochter Vielleicht auch Enkelin je nachdem in welchem Lebensabschnitt wir uns befinden.

00:03:01: Wir sind vielleicht Angestellte oder wir sind Selbstständige also wir haben schon durchaus viele verschiedene Rollen im Laufe des Tages oder auch im Laufer des Lebens, die wir ausführen.

00:03:10: Auch wenn wir das gar nicht so bewusst merken sozusagen jetzt zwitschig irgendwie dazwischen sondern es sind diese ja diese diese Zuständigkeiten die wir vielleicht haben diese unterschiedlichen Verantwortung Die mit verschiedenen Werten und Erwartungen einhergehen.

00:03:25: Und ich dachte gerade so, ich glaube tatsächlich diesen Rollenzwitch den merken viele wahrscheinlich zwischen beruflich und privat.

00:03:32: Bei vielen ja irgendwie sagen berufliche bin nicht das, privat bin nicht dass wo du grad so sagst ist das entscheidet natürlich keiner aktiv so.

00:03:39: aber dieser Switch passiert automatisch.

00:03:41: und ich glaube da ist es ganz gut.

00:03:42: Ganz gut denn erkennbar irgendwie, dass ich dann natürlich zu Hause vielleicht nicht die Führungskraft bin oder die Assistenz.

00:03:48: Oder welches berufliche Profil auch immer, sondern zuhause bin ich dann vielleicht jemand ganz anders und das fühlt sich dann auch so an

00:03:55: Ja definitiv.

00:03:56: Also das kann so sein, weil gerade eben Beruf und Privat sind ja doch zwei sehr große Bereiche die uns definieren.

00:04:02: aber es kann ja durchaus sein dass ich wenn nicht vielleicht auf Arbeit schon in der Führungsrolle bin, dass sich dann auch zu Hause das Gefühl habe ich muss das Zepter an der Hand halten.

00:04:10: also das kann auch sein.

00:04:12: deswegen muss nicht immer so sein sondern wie so häufig ist es doch sehr sehr individuell.

00:04:17: Da werden wir uns auf jeden Fall auch noch hinarbeiten.

00:04:20: Wenn du mal bei dir guckst Dieser Druck, der aus so einer Erwartungshaltung entsteht.

00:04:26: So auf deinen letzten Monaten ... Wann hast du das letzte Mal für dich gespürt?

00:04:30: Kannst du dich an irgendeinen Moment erinnern?

00:04:33: Ich sag dir, Erwartungsdruck war im persönlichen Bereich tatsächlich gewesen.

00:04:36: Das war letztes Jahr als meine Großmutter... Die war gestürzt und die brauchte plötzlich Unterstützung von der Familie wirklich komplett Pflege, die wir übernehmen mussten.

00:04:45: Und das war so ein Gefühl von wo jetzt bin ich in meiner Reude zwar als Enkeltochter aber trotzdem auch als Familienmitglied?

00:04:52: Da war eben diese Erwartungshaltung von Wir schaffen das als Familie zu Hause.

00:04:56: ja also wir hatten zwar Unterstützung Aber trotzdem war da so einen Erwartungsdruck auch irgendwie zu sagen hey okay wir müssen für Sie da sein.

00:05:04: Es ist nicht dass sie das ausgesprochen hat gespürt.

00:05:10: Und das wäre tatsächlich meine nächste Frage gewesen, wie merkst du das?

00:05:15: Ist das für dich ein Gedanke, ist das ein Gefühl was du hast, ist es etwas ganz anderes, woran erkennst du da?

00:05:21: Also ich glaube immer so eine Mischung Zwischen einerseits diesen Gedanken, okay ich muss jetzt für was verantwortlich sein.

00:05:27: Für welchen Bereich auch immer aber auch immer gekoppelt mit dem Gefühl weil Gedanken und Gefühle die sind so eng verknüpft auch wenn wir das oftmals gar nicht so differenzieren können im Alltag.

00:05:36: Aber sie sind eng miteinander verbunden.

00:05:38: also es ist schon man hat diese diese Gedanken und diese lösen wiederum Gefühler aus.

00:05:43: Und gerade bei Menschen die einem nahestehen ist das so.

00:05:45: natürlich unterstützt sich die Person ja Das ist ja gar keine Frage und da wird ja auch nicht ausgesprochen Du bist für uns da oder auch die Kinder sprechen ja nicht aus.

00:05:53: Mutter, du bist für us da!

00:05:55: Aber trotzdem das ist dieses Gefühl was wir haben.

00:05:57: Diese Verbindung vielleicht auch, die wir spüren und daraus können eben Erwartungen entstehen.

00:06:02: Oder man macht sie sicher auch selber.

00:06:04: Das kann ja oft sein dass gerade wir Frauen uns für so vieles verantwortlich fühlen, wo wir vielleicht auch mal sagen könnten hey es kann vielleicht auch jemand anders machen.

00:06:12: Ja Spoiler, das gucken wir uns auch noch an den Unterschied weil das gerade für mein Thema abnehmen glaube ich super relevant Die Frage aller Fragen, über die wir wahrscheinlich jetzt stundenlang philosophieren können.

00:06:22: Aber ich finde, wir dürfen da mal hingucken!

00:06:24: Wenn nicht höhere Rollenerwartung an die Frau stellt sich ja die Frage warum sprechen wir eigentlich?

00:06:31: Was ist denn da deine Antwort

00:06:33: drauf?!

00:06:33: Ja, also ich habe in Vorbereitung auch auf unsere Folge nochmal so ein bisschen geschaut.

00:06:37: Wie ist der wissenschaftliche Diskurs gerade?

00:06:41: Ich hab zum Beispiel den Sozialbericht gefunden, der wird alle vier Jahre veröffentlicht unter anderem von der Bundeszentrale für politische Bildung und auch vom Statistischen Bundesamt.

00:06:53: Und da fand ich das ganz spannend weil die halt eben die Bevölkerung befragen ja.

00:06:57: Weil oftmals ist es ja nur so ein Gefühl.

00:06:58: Ich kann mal sagen wie nehme ich das wahr Aber ich finde es auch mal spannend, wie ist das dann gesamtgesellschaftlich?

00:07:03: Und es wird schon gesagt.

00:07:05: Das Rollenbild wird moderner.

00:07:06: also es ist irgendwie klarer dass Frauen genauso gleichberechtigt an der Arbeit teilnehmen können genau so wie Männer gleich berechtigt bei der Kindererziehung oder im Haushalt mithelfen können.

00:07:16: Also gerade die jüngeren Generation für dies das logisch.

00:07:19: Es scheitert aber tatsächlich oftmals immer noch daran, dass es eben strukturelle Unterschiede gibt.

00:07:24: Dass zum Beispiel ja wenn Nikita nur bis mittags geöffnet hat muss irgendeiner von beiden sagen hey wir müssen das Kind dann danach betreuen zb.

00:07:33: und es sind tatsächlich immer noch tendenziell mehr die Frauen die sich dafür verantwortlich fühlen und deswegen ist es so wichtig auch zwanzig sechsundzwanzig immer noch darüber zu sprechen Auch im europäischen Vergleich, ja.

00:07:44: Also Deutschland ist gut dabei aber wir sind nicht Spitzenreiter was das angeht, ja?

00:07:48: Skandinavische Länder sind da viel viel weiter was die Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern angeht.

00:07:56: Da gehen mir mit Sicherheit auch nachher noch mal ein Stück tiefer rein.

00:07:58: Ich stelle mir gerade die Frage wie nimmst du das wahr?

00:08:01: Ist das... Wahrscheinlich ist es wieder eine Mischung, ne?

00:08:05: Aber ist das eher so etwas wie Wir weigern uns uns in diese richtung zu verändern?

00:08:12: oder ist es auch so was wie, ich versuche gerade mein gefühl im wortel zu wassen.

00:08:16: Es fügt sich automatisch so.

00:08:18: weißt du was ich meine?

00:08:20: Ja genau also dieses war ja irgendwie schon immer so und hat ja auf gut funktioniert.

00:08:25: wenn ich zum beispiel mit meinen großeltern sehe die sind... Ja, meine Oma ist neun zu sechszig geboren.

00:08:30: Also komplett andere Generationen gewesen.

00:08:32: für die war das klar.

00:08:33: Meine Oma war klassisch im Haushalt.

00:08:34: Die war zwar dann auch ein bisschen arbeiten als die Kinder größer waren aber die war so klassisch für den Haushalt zuständig.

00:08:39: mein Großvater der war Klassisch draußen Haushofgarten und das hat ja Jahrhunderte lang funktioniert.

00:08:48: Es ist irgendwie dann ganz häufig so, dass Frauen sagen ja natürlich auch aus natürlichen Gegebenheiten.

00:08:53: Ich kümmere mich die ersten Lebensjahre ums Kind weil einfach die Mutter-Kind Bindung noch mal eine ganz andere ist und wir dürfen aber erkennen es gibt aber mehr Lebensformen.

00:09:03: Dass man eben sagt hey genauso der Mann spielt genau so ne wichtige Rolle in der Erziehung und er kann ab einem gewissen Lebensalter auch die Verantwortung mit tragen.

00:09:12: also wir müssen nicht mehr dieses Bild so weiterleben nach wie vor so.

00:09:18: ja wenn man nicht genügend Unterstützung auch gesellschaftlich erfährt, muss man sich, wenn zwei Menschen sind, muss Man sich irgendwie aufteilen und häufig fällt man dann eben in diese Rollenmuster hinein die im Jahrhundertelang ja gelebt wurden.

00:09:33: Und die vielleicht denn noch nicht mal irgendwie aktiv besprochen wurden sondern wo es einfach denn irgendwie so läuft?

00:09:39: Absolut, ja.

00:09:40: Oder wo halt Frauen das sehe ich auch ganz oft zu meinem pointenden Umfeld?

00:09:43: Die zusätzlich zur Arbeit, dass ja alles noch irgendwie versuchen unter einen Hut zu bekommen.

00:09:48: Also wo dann vielleicht nie aktiv darüber gesprochen wurde aber die das Gefühl haben okay Ich bin zusätzlich verantwortlich für die Kinder Aber genau so will ich ja auch eine gute Angestellte sein oder eine gute Selbstständige und die dann versuchen Auch gerade so ne die Frauen die einen hohen Anspruch an sich haben da alles unter einen Hut zu bekommen.

00:10:07: Mir ist gerade so ein Beispiel eingefahren, Christine aus meiner Arbeit.

00:10:10: Vielleicht passt es gar nicht, weil vielleicht ist das ein gutes Beispiel was mir immer wieder auffällt.

00:10:14: und noch mal wir reden hier natürlich nicht pauschal.

00:10:16: also wenn ich jetzt sage Frauen und Männer ist das natürlich nie pauschall gemeint aber mir fällt schon bei meinem Thema abnehmen auf dass es A irgendwie gesellschaftlich akzeptierter... Ich benutze das jetzt mal.

00:10:28: so ist wenn Männer irgendwie mit dem Bauch rumlaufen um bei Frauen eben nicht Und dass sich das auch darin äußert, dass Frauen viel körperbewusster sind häufig als Männer.

00:10:43: Obwohl ich, wie soll ich das sagen?

00:10:45: Merke wenn ich mit Männer arbeite... Das kann natürlich auch daran liegen, dass sie zu mir kommen.

00:10:49: Dass ich schon merke, dass die das stört.

00:10:51: aber irgendwie habe ich das Gefühl da ist ein anderer Leidensdruck.

00:10:57: und

00:10:57: manchmal wo das herkommt weil ja niemand irgendwie sagt Du bist körperbewusst und du jetzt nicht, sondern auch das scheint sich ja irgendwie zu fügen.

00:11:05: Siehst du da irgendwie einen Zusammenhang?

00:11:06: oder würdest du sagen es ist ein anderes Thema?

00:11:08: Nee, absolut ist das ein sehr wichtiges Thema.

00:11:11: Ich glaube von Kindheit an werden wir geprägt.

00:11:16: wie geht man um?

00:11:16: und es ist ja immer noch so dass mit Jungs anders umgegangen wird als mit Mädchen.

00:11:21: Dieses Kompliment was macht man den Mädchen?

00:11:23: Du bist aber ein hübsches schönes Mädchen würde man einem jungen nicht machen.

00:11:28: Im Jungen würde man sagen du bist aber starker Typ oder was hast du hier tolles im Sandkasten gebaut?

00:11:33: oder so als Beispiel.

00:11:34: Und damit fängt das ja schon an.

00:11:36: Also wir sind ja auch... Also keine, ich will hier niemanden irgendwie eine Verantwortung zu schieben.

00:11:41: Wir haben ja auch alle unsere Brille auf, wir gehen durch die Welt und das ist oftmals ein Automatismus, dass man das sagt.

00:11:46: aber es bewirkt ja was bei den Kindern wenn sie immer wieder das hören Das Mädchen wird immer wieder ... Sie wird auf ihr Aussehen reduziert vielleicht auch nicht Du hast aber ein hübsches Kleid an, was sie anhat Dann dann bewirkte schon das Mädchen merken hey okay mein Körper ist irgendwie wichtig oder mein Aussehen ist wichtig Und damit fängt das ja an und weiter gedacht gerade die in unserer Konsumgesellschaft, das ist ja schon so.

00:12:10: Man kann als Unternehmen Frauen sehr gut Kosmetik verkaufen oder man kann Sachen zum Abnehmen verkaufen irgendwelche Kurse oder aber eben was ja noch viel schlimmer ist irgendwelches Spritzen oder sonstiges.

00:12:21: also da ist ja auch eine Zielgruppe so aus wirtschaftlicher Sicht gesehen.

00:12:25: Also es ist ja durchaus für dieses Unternehmen sehr wertvoll wenn Menschen das Gefühl haben hey ich fühle mich in meinem Körper nicht so richtig wohl.

00:12:34: Das muss man ja auch den Aspekt mit einbefließen lassen.

00:12:38: und trotzdem glaube ich, dass Frauen generell nochmal einen anderen Bezug haben.

00:12:43: Einfach durch die Pubertät, diese körperlichen Veränderungen.

00:12:47: Dadurch sind Frauen öfter mit sich selbst konfrontiert als das Männer sind.

00:12:51: Wenn Männer gesund sind, dann müssen sie sich nicht um ihren Körper kümmern.

00:12:54: Es ist oftmals so, wenn da wirklich irgendwas ist wo sie sich unwohl fühlen.

00:12:58: Und dennoch denke ich auch, dass jetzt in dieser jungen Generation die jetzt heran wächst oder gerade so an den Zwanzigern und so sehe ich jetzt auch gerade durch Social Media ganz häufig dieses Bild vom durchtrainierten Typen der jeden Tag ins Gym geht.

00:13:11: Also auch bei den jüngeren Generationen an Männern entsteht da ein hoher Druck das sie das Gefühl haben hey ich muss ja da auch irgendwie mithalten können

00:13:19: Ja!

00:13:20: Da wird sich definitiv was verändern.

00:13:21: das ist schön, dass du das ansprichst Und da merken wir auch schon die äußeren Einflüsse, wo wir wirklich für uns selber auch gucken müssen.

00:13:28: Wo das sage ich jetzt mal ganz bösartig wird natürlich auch gezielt von außen so ein gewisses Rollenbild erhalten werden soll aus vielleicht wirtschaftlichen Interessen oder eben wo auf einmal so einen Social Media Druck entsteht weil in meiner Timeline irgendwie nur noch durchtrainierte Menschen mit Sixpack gezeigt werden.

00:13:46: und ich bringe da gerade mal ein Beispiel war es passt grad gut Ich war Trautzeug und ich war auf mich Junggesellin-Abschied.

00:13:53: Und eine Aufgabe war, sie sollte in Berlin auf der Straße einen Mann finden, der ihr A das Sixpack zeigt und auch B eins hat.

00:14:02: Wir haben so lange gesucht weil sie immer sagte nee, der glaube ich nicht und der auch nicht.

00:14:07: Es ging da jetzt gar nicht um äußere Bewertungen und sowas.

00:14:10: aber mir ist da mehr aufgefallen.

00:14:12: dieses Bild von irgendwie hat jeder ein Sixpack ist völliger Quatsch!

00:14:17: Weil es so schwer war jemanden zu finden.

00:14:20: Und da merken wir aber, wie uns solche Bilder auch oftmals irgendwie anders suggeriert werden.

00:14:26: Und das ist ja auch total spannend sich davon mal so ein Stück weit zu lösen von dem was uns auch gezeigt wird und was ein Algorithmus uns auch, ich sag mal einen einprägen will und wie die Realität wirklich ist.

00:14:38: ne?

00:14:39: Absolut, also sich überhaupt das bewusst zu machen und zu sagen hey warum glaube ich denn eigentlich dass alle Männer so aussehen müssen oder nicht dass alle Frauen die Kleidergröße thirty-sechstens, dreißig tragen müssen ja.

00:14:49: Also woher kommt das?

00:14:50: Und natürlich im Alltag haben wir oftmals nicht die Zeit.

00:14:53: ne!

00:14:53: Wir sind vollgepackt mit To-dos Verantwortungen und trotzdem ist es immer wieder so spannend sich da ich sage mal zu erwischen.

00:15:00: dabei bei diesen Gedanken wo man denkt wie so denke ich das eigentlich?

00:15:03: oder warum habe ich jetzt gerade sowas gesagt?

00:15:04: ich eigentlich bin ich davon überhaupt nicht überzeugt aber trotzdem kommt das dann so automatisch.

00:15:09: Ja.

00:15:11: Wenn wir jetzt mal so in die Bestandsaufnahme gehen, Christi, wenn du mit Klienten arbeitest gibt es so Aussagen oder Sätze wo du schon merkst oh hier schwingt glaube ich eine Erwartungshaltung mit dass die die Hörenden mal ein bisschen sich selbst einschicken können?

00:15:24: Oh was habe ich davon vielleicht auch?

00:15:27: Also, oftmals ist es so diese Erwartungshaltung von ich muss irgendwie allen gerecht werden.

00:15:32: Ja?

00:15:32: Also gerade eben ... Ich arbeite halt wirklich mit Frauen zusammen die sehr hohe Ansprüche an sich haben auch in allen Lebensbereichen ja also die wirklich sagen, ich will eine gute Mutter sein!

00:15:42: Ich will für meine Kinder da sein aber auch für meinen Partner und ich möchte aber auch beruflich mich entwickeln können und da eben am besten doch in allen Bereichen mehr als hundert Prozent geben ne?

00:15:52: Also so Hundertfünfzig Prozent sind bei den Frauen, die zu mir kommen eigentlich Realität immer.

00:15:57: Wie schaffst du das eigentlich noch zu schlafen?

00:15:59: So ist es wirklich manchmal nicht.

00:16:00: so denke okay, das klingt ja sehr viel und oftmals aber auch so dieses Ich fühle mich eigentlich so erschöpft, ich fühl mich so leer.

00:16:08: Weil wenn ich den ganzen Tag nur am Geben bin, machen und tun, zährt das die eigenen Energieressourcen.

00:16:15: Und die Frauen haben oft mal gar nicht mehr die Möglichkeit runterzufahren.

00:16:20: Selbst am Wochenende muss das Kind zum Fußballtraining gefahren werden oder Haushofgarten gerade im Frühling ist ja wieder genug zu tun.

00:16:28: Selbst da können sie nicht einfach mal fünf Minuten die Beine hochlegen ohne ein schlechtes Gewissen zu

00:16:33: haben.".

00:16:36: Wie denkst du krieg ich es gegriffen, wenn ich diesen schmalen Grad fahre zwischen... Ich fühl mich irgendwie getrieben und wie soll ich denn das sagen?

00:16:48: Das bin nicht eben einfach.

00:16:49: Das ist eben so meine Persönlichkeit.

00:16:51: also ich kann hier auch aus vollem Herzen eine total fürsorgliche Person sein die am Ende darin aufgeht wo merke ich für mich, ich sage immer ganz gerne Wenn das gegen mich kippt hast du da Erfahrungen ein Tipp?

00:17:03: Ich glaube, es ist oftmals dieses Wenn's schwer und anstrengend wird.

00:17:06: Also wenn ich mich voller Hingabe um meine Kinder kümmere oder vielleicht auch voller hingabe im Job bin Und ich merke hey das gibt mir Energie vielleicht auch nicht jeden Tag Es ist auch sehr pauschal aber so grundsätzlich ich mache diese Dinge gerne.

00:17:19: wenn ich aber merke, oh, ich fühle mich verpflichtet das zu tun.

00:17:23: Es fühlt sich irgendwie schwer anstrengend an.

00:17:24: die eigene Energie ist da vielleicht auch gar nicht mehr da.

00:17:27: Ich finde es ist immer ein guter Gradmesser wo man eben merkt Oha!

00:17:30: Wenn ich mich selber dauerhaft erschöpft fühle und das so ehrlich müssen wir sein, es geht vielen Frauen so Das ist den ihr normal zustande Die stehen morgens... Ich habe eine Freundin, die steht jeden Morgen halb fünf auf Und die fällt dann abends um neun fertig auf die Couch.

00:17:45: Da ist nicht mehr viel mit, ich habe noch Zeit für mich.

00:17:48: Und das sind so Momente wo man wirklich auch für sich hinterfragen möchte will ich das wirklich so weitermachen?

00:17:54: oder beziehungsweise kann ich das überhaupt körperlich über einen längeren Zeitraum so aufrechterhalten?

00:17:59: Finde ich auch.

00:18:00: Ich finde dieses Bild mit dem Akku immer ganz schön und ich sage ganz oft in den Coachings guck mal was dir den Akku... Also ist dein Akku eher hinterher aufgeladen oder ist er eher leergesaugt?

00:18:10: Und klar gibt es immer Dinge im Leben die nehmen uns auch etwas vom Akku weg Klar.

00:18:16: Aber ich glaube, wenn das genau wie du sagst, wenn er so ein Dauerzustand ist... Also welcher wirklich das Gefühl habe?

00:18:21: Ich laufe eigentlich nur noch auf Reserve.

00:18:23: Ist es eigentlich ein guter Anhaltspunkt zu sagen hier hab' ich auch die Aufgabe was zu verändern denn da kommt man nachher auch noch zu.

00:18:30: Das hat natürlich auch eine Konsequenz logischerweise.

00:18:33: Absolut!

00:18:34: Was mir auffällt Christine is und das finde ich auch total spannend.

00:18:37: Ich arbeite ja selber mit einer Persönlichkeitsanalyse Mit der Gebrauchsanweisung Und dann ist es ja so dass sich Bei der Gebrauchseinweisung, die wirklich treffsicher ist eine Selbsteinschätzung mache und da geht es wirklich ganz viel um.

00:18:51: wie stehe ich zu Dingen wie empfinde ich die.

00:18:54: Und da kommt dann diese Persönlichkeitsanalyse dabei raus und Ich bin denn ganz oft in den Auswertungen.

00:19:00: Es geht ja darum wo entspeche ich meiner gebrauchsameinigung und wo nicht?

00:19:04: Und ich habe denn ganz auf so ein thema.

00:19:06: beam Denke mir ist wichtig, was andere von mir halten und ich sehe aber in der Persönlichkeitsanalyse.

00:19:14: Nee das is nicht so also es immer ein bisschen so Aber nicht in einem so großen Maße wie sich für die Person anfühlt Und entsprechen wir darüber.

00:19:23: und manchmal muss ich wirklich sagen du Es ist jetzt ja keine freie Interpretation sondern Du hast das ja so angekreuzt.

00:19:30: Ich lese dann manchmal auch die Fragen vor und in dem Moment merke ich wie die personen sich mit sich selbst verbindet Und auch eigentlich, also da ist so eine Diskrepanz zwischen jetzt natürlich bei meinem Thema.

00:19:42: Mir ist wichtig was andere denken ganz oft von Prägung.

00:19:45: Also wenn das die Eltern haben immer gesagt und ich muss dann habe ich es für mich übernommen.

00:19:50: Und zwischen dem was eigentlich in mir wirklich wichtig und los ist.

00:19:57: Jetzt merke ich ja irgendwie, wenn sie den Test ausfüllen kreuzen Sie es ja so an wie sie es wirklich empfinden.

00:20:03: Das heißt in dem Moment ist das ja da Hast du nie Idee wie ich es schaffe, mich selber mit mir zu verbinden?

00:20:10: Wir haben ja gerade über den Akku gesprochen.

00:20:12: Was ich eigentlich wirklich will was mir wirklich gut tut und was nicht.

00:20:17: Also ich glaube, das ist halt wie du schon gesagt hast man fühlt was aus weil man irgendwann selber davon überzeugt ist dass einem das wichtig ist.

00:20:23: Man hat das so internalisiert dieses Was denken andere von mir und es ist ja auch so ein bisschen wir sind soziale Wesen.

00:20:30: Es ist ja in uns angelegt, dass wir uns durchaus im Gruppengefühl gut mit den Menschen stellen bestenfalls Aber natürlich dann schwierig wenn ich meine Entscheidungen immer davon abhängig mache was andere wollen.

00:20:44: Und ich finde es so wichtig sich immer wieder auch im Alltag bewusst Zeit für sich nimmt.

00:20:50: Also immer wieder, das ist halt vielleicht auch eher was, braucht man vielleicht auch anfangs ein Zugang dieses Gefühl?

00:20:55: Wir haben schnellen Gefühl zu einer Sache!

00:20:57: Und wir tun die aber immer gedanklich zu ab.

00:20:59: Nee, das ist jetzt nicht angemessen oder das passt jetzt nicht ne?

00:21:02: Aber wir haben sofort ein Gefühl und diesen Gefühl einfach mal den Raum zu geben und so sagen hey was passiert denn wenn ich mich jetzt mal nicht so verhalte wie immer?

00:21:09: ja also wenn von mir immer erwartet wird dass ich noch den Kuchen backe zum Kindergeburtstag und er selbst gebacken und ich habe aber das gefreut das Gefühl ich schaffe es nicht und Ich hab auch keine Lust abends um elf noch in der Küche zu stehen und zu backen.

00:21:22: Was is's wenn ich dem Gefühl nachgebe und sage Hey, ich kaufe dann vielleicht einen Kuchen beim Bäcker oder ich bitte jemand anderes das mal zu übernehmen.

00:21:30: Also das ist glaube ich immer so ein ganz wertvoller Indikator dieses Gefühl mal wahrzunehmen und dem auch mal nachzugehen.

00:21:37: Gern auch anfangs eine Situation die jetzt nicht die komplette Existenz kosten würden sondern wirklich in so Alltagsmomenten wo eigentlich nicht viel passieren kann.

00:21:47: Ja und ich glaube das sind die Alltagsmomente, sind ja auch die, die wir denn besonders schnell zur Seite schieben weil sie so unwichtig wirken.

00:21:53: Ich finde dein Kuchenbeispiel sensationell!

00:21:55: Weil was habe ich im Zweifel zu verlieren?

00:21:59: Wenn wir mal deine Freundin nehmen noch eine Stunde länger am Herd um zehn ins Bett und das fühlt sich vielleicht für mich irgendwie... Bin ja nur ich, dass ist ja das was ich leider ganz oft höre.

00:22:09: aber das is natürlich so ein Preis.

00:22:11: Wenn ich den dauerhaft zahle macht ihr auch was mit mir und das ist natürlich wirklich eine tolle Situation, wo ich gut üben kann.

00:22:18: Wo ich auch sagen kann sowas ist das schlimmste was passieren kann.

00:22:21: Naja kauf ein Kuchen beim Bäcker der wird schon auch lecker sein irgendwie ja total.

00:22:26: also finde ich auch noch mal interessant hin zu gucken schön erst du das gerade gesagt hast.

00:22:31: zwischen diesem Ist eigentlich mein Problem in Anführungsstrichen das gar nicht wahrzunehmen oder ist es eher, dass ich darauf nicht reagiere also darauf nicht damit nicht umgehe und ich ja ist wahrscheinlich beides Thema aber ich glaube gerade dies wahrnehmen.

00:22:47: ist oft eine lange Zeit schon da bevor dann dieser du nix gerade bevor der diese handlungsspielraum kommt erlebste.

00:22:55: Der alltag bietet uns ja genügend möglichkeiten zu üben sag ich immer.

00:22:59: so schön weil wer immer wieder mit gleichen sachen konfrontiert werden und wir sind im autopiloten auf unterwegs wir machen Sachen automatisch wir denken nicht darüber nach die sagen eben ja dazu zu diesem kuchen genauso wie wir uns morgens eben automatisch die zähne putzen ohne darüber nachzudenken, es ist oftmals so dass sich das ich selber wieso ein bisschen anbraut.

00:23:18: Man kriegt immer mal wieder so ein Impuls von auch eigentlich habe ich jetzt keine Lust, aber ich überwinde mich.

00:23:24: Dieses wir sind ja auch in einer Leistungsgesellschaft und das gehört ja dazu dass man das irgendwie macht.

00:23:29: und wenn dann noch die Erwartung kommen.

00:23:31: Ich möchte aber, dass mein Kind eben den selbst gebackenen Kuchen mitbringt.

00:23:35: Dann sind da sehr starke Kräfte die da wirken und entgegen zu kommen.

00:23:40: Das ist tatsächlich sehr herausfordernd.

00:23:42: es ist halt auch einfacher diese im Automatismus zu bleiben.

00:23:46: Doch irgendwann, wir haben es schon mal so ein bisschen angeteasert hat das eben Konsequenzen wenn ich das immer wieder tue?

00:23:52: Ja und ich würde dann mit dir gerne mal, wenn du magst in so vier konkrete Situationen eintauchen die ich beim Abnehmen immer wieder erlebe.

00:23:59: Ich musste vielleicht schon ein bisschen schwünschen weil die eine oder andere hast du schon erwähnt.

00:24:02: also das sind glaube ich so die Klassiker Und vielleicht schaffen wir jetzt mal zusammen für die Hörenden da einfach meine andere Perspektive dazu einzunehmen.

00:24:10: Also raus aus diesem Automatismus.

00:24:12: Und das eine ist was du vorhin gesagt hast, dass diese ich glaube das ist auch so mein top eins Thema.

00:24:18: Wir sprechen nachher noch was es eigentlich mit dem abnehmen zu tun hat.

00:24:20: aber dieses Ich fühle mich immer zuständig ich muss funktionieren also dieses ich halte alles zusammen und ja wir funktionieren müssen.

00:24:29: Wie würdest du sagen, kann ich da eine andere Perspektive einnehmen?

00:24:32: Wenn das so in mir angelegt ist.

00:24:34: Ja also erst mal muss man halt sagen, wo kommt es überhaupt her?

00:24:37: Ich finde es auch immer gut dieses Verständnis für sich selbst zu haben.

00:24:41: Warum habe ich das Gefühl für alles zuständig verantwortlich zu sein und da ist natürlich wie so vieles in der Kindheit eben angelegt.

00:24:48: Was hatte ich für einen Umfeld?

00:24:49: war meine Mutter oder Großmutter waren die vielleicht auch so dass sie das vorgelebt haben.

00:24:53: Die Frau ist zuständig für die Familie, die hält die zusammen.

00:24:56: Ist ja auch so ich sag mal kulturell gesehen wird so die Frau als für die Familie zuständig, dass es harmonisch ist.

00:25:03: Das ist ein Gutbild, das ist so ein klassisches Bild und auch das haben wir irgendwann in uns aufgesogen und gemeint ja okay ich muss eben auch auf dieser Art und Weise im Leben sein und viele kommen halt dann irgendwann an den Punkt zu sagen woher auf lange Sicht es ist auch schöpfend so wie ich mir das gerade aufgebaut habe und ich glaube da ist es super vorbilder auch zu haben also andere Menschen, die ihr Leben vielleicht ein bisschen anders organisieren.

00:25:27: Vielleicht andere Lebensentwürfe zu haben mehr sich auch mal mit denen auszutauschen.

00:25:31: Hey wie managest du das alles?

00:25:33: Wie gehst Du damit um und so ein bisschen zu erkennen?

00:25:36: okay hey diese hohen Ansprüche diesen Druck dass ich jetzt alles machen muss das kommt so ein Stück weit von mir Und so dieses Erkennen ist immer der erste Schritt.

00:25:45: Dann dürfen wir in die Umsetzung gehen und auch da ist es wieder diese Alltags-Situation zu üben, wo kann ich denn vielleicht Unterstützung einbinden?

00:25:53: Sei es von der Familie, vielleicht aber auch Nachbarschaft wenn jetzt die Familie nicht direkt mit in der Nähe wohnt oder der Partner wie kann der noch mal anders mit einbezogen werden?

00:26:02: also Ich finde auch immer da super wichtig zu kommunizieren mit dem Umfeld.

00:26:05: gerade eben Wenn man spürte ich bin nur noch am Machen und tun ist es, glaube ich sehr wichtig da auch andere definitiv mit ins Boot zu holen.

00:26:16: Ja voll!

00:26:17: Zweiter Punkt den ich immer wieder höre ist so... Ich würde das mal beschreiben um das lieben Friedens willen also bloß nicht anecken, immer Harmonie.

00:26:25: wenn ich mich jetzt irgendwie verändere dann gibt's Stress.

00:26:29: wie kann ich da anders drauf gucken?

00:26:32: Also auch dieses ... wir hatten das schon so ein bisschen diesen, was zahle ich denn für einen Preis langfristig?

00:26:36: In dem kleinen Moment im Alltag mag das vielleicht komfortabel sein.

00:26:40: Für alle weil man hat ja immer schon Ja gesagt und hat immer erst mal geschaut dass es allen gut geht.

00:26:45: Und Was ist aber der Preis auf lange Sicht Das zu erkennen also sich da auch wirklich mal hinzusetzen?

00:26:50: wenn Ich soweit mache wie bisher Wie wird's mir dann Vielleicht in fünf oder zehn Jahren gehen?

00:26:55: das sind Sozeiträume und Sich das bewusst machen.

00:26:57: will man das Oder Ist Es nicht Vielleicht auch Mal an der Zeit sich selber den Raum zu nehmen.

00:27:03: Oftmals sind das ja auch Menschen, die vielleicht in ihrer Kindheit schon gemerkt haben oder diese feine Antennen hatten wenn es so Streit in der Familie gab und die waren immer so.

00:27:11: die Personen, die dann die Wogen geglättet hat ist eine sehr gute Charaktereigenschaft aber nicht immer um jeden Preis oder nicht um des Friedenwillens also dieses Lernen für sich und seine Bedürfnisse einzustehen denn es wird niemand kommen und sagen hey ich nehme dir das ab ich mache das sondern eigentlich, weil man das ja auch gewohnt war.

00:27:31: Auch das Umfeld gewohnte war dass die Person das immer übernimmt ist es ja normal und diese Erfahrung mal zu machen hey was passiert denn wenn ich mal nein sage?

00:27:40: Also auch das braucht Mut definitiv.

00:27:44: Das mache ich nicht einfach mal so sondern das muss man sich immer wieder bewusst machen.

00:27:49: oder auch nicht sofort ja zu sagen, sondern vielleicht auch mal im ersten Schritt.

00:27:54: Hey ich hätte gerne erst einmal noch Bedenkzeit!

00:27:56: Ich melde mich morgen bei dir und gebe dir morgen eine Info aber ich kann jetzt nicht sofort darauf reagieren um sich da so ein bisschen vorzubereiten wie es eben ist wenn ich mal nein sage.

00:28:05: Und ich habe diesen Spruch den ich inzwischen verinnerlicht hab dieses Nein zu jemand anderem ist immer ein Ja zum mir selber und das ist glaube ich ein sehr sehr kraftvoller Spruch.

00:28:15: Total der mich Ihr automatisch irgendwie eine andere Perspektive bringt, was ja auch oft sehr schön ist.

00:28:22: Einen habe ich noch und da muss sich auch sagen als ich gerade darüber nachgedacht habe Ich hab es auch bei Männern schon erlebt aber das ist auch so ein klassisches Frauending Da können wir vielleicht auch nochmal drauf gucken dieses erst die anderen und dann ich.

00:28:34: also ich stelle mich wirklich immer zurück Und da kann ich ganz klar sagen Christine Wir hatten's vorhin Ist das im Bewusstsein und da kann ich aus meinen Coaching sagen, ich weiß nicht wie du es siehst ganz klar ja also dass ist die Frauen merken das und sagen ich mach das permanent.

00:28:49: Ich will das.

00:28:49: ich weiß auch dass das nicht gut ist aber es passiert immer und immer wieder was mit diesem Thema auf sich?

00:28:56: Ja, dieses Gefühl, das ist ich für mich da verantwortlich.

00:28:58: Ich kenne mich erst um alle anderen auch dass es wieder was tief in uns angelegt ist ja und auch gesellschaftlich vermittelt worden die frau die sorgt dafür dass alle andern eben nicht das ist den gut geht ließ am besten noch jedem den wunsch von den augen ab und oftmals steckt er ja auch dahinter dieses bedürfnis von ja.

00:29:14: ich will auch geliebt und anerkannt werden weil man bekommt natürlich auch liebe und Anerkennung wenn es allen gut geht.

00:29:19: sehr erstmal eine positive gegenreaktion Aber halt nicht auf Dauer, wenn es wieder auf die eigenen Ressourcen geht.

00:29:26: Und das ist schon mal super, wenn man das erkannt hat, dass man immer wieder in dieses Muster verfällt und auch da geht's darum neue... neue Handlungsoptionen zu finden, für sich auszuprobieren.

00:29:37: Was dann eben mal passiert?

00:29:38: Wenn vielleicht die Oma oder die Nachbarin die Freundin das Kind vom Kindergarten abholt und man nicht selber irgendwie von Arbeit schnell noch in die Kita hetzen muss damit man das Kind abhult.

00:29:48: ja also auch da immer wieder wir müssen aus unseren Mustern ja ausbrechen!

00:29:52: Wir müssen diese Ketten sprengen, die sich um die Jahre eigentlich immer enger um eingelegt haben dass man gar nicht anders kann als so zu handeln sondern immer wieder Auch da meine ich das liebevoll zu ertappen, in was für einen Muster man sich befindet.

00:30:06: Sich vielleicht auch mal zu notieren wenn man es immer wieder merkt, was konkret ist denn das?

00:30:10: Was sind so Situationen wo ich eben dieses Muster verfalle und dann sich im ruhigen Moment bewusstzumachen, was wäre eine Gegenmaßnahme wie könnte ich den Alternativ reagieren?

00:30:20: Und das ist glaube ich ganz wichtig weil wenn wir im Alltag sind, dann reagieren will ja dann denken wir nicht groß darüber nach oh ich sollte jetzt eigentlich anders denken sondern wenn ich das in einem ruhigem Moment schon einmal klar innerlich habe Was gibt es denn noch für sonstige Handlungsoptionen?

00:30:34: Dann bin ich auch eher in der Lage, die anzuwenden im Alltag.

00:30:38: Ich glaube da ist es total wichtig dass ich mich wirklich frei von selbst vorwürfen mache weil ich glaube die helfen dann gar nicht.

00:30:45: also wenn ich den ruhigen Moment wirklich wirklich für mich nutzen möchte das sich dann nicht anfangen mir selber eine rein zu hauen sage immer weil ich das schon wieder gemacht habe sondern Einfach zu sagen, okay finde ich grad ganz schön dein Bild.

00:30:56: Es ist ein Muster es ist eine Kette die isst um mich und was kann der erste Schritt sein?

00:31:00: Die zu sprengen?

00:31:02: wenn nicht so viel Kraft in Selbstabwertung oder auch selbst Bewertungen vergeute dann wird mir das halt auch immer immer schwerer fallen.

00:31:09: Ich glaube ist auch ganz wichtig da nicht so in diese Spirale zu rutschen.

00:31:13: Und was ich auch gerade noch dachte... für mich ist das wirklich ein wichtiges Thema weil ich merke dass bis dahin gehen kann, dass sich und ich sage jetzt mal Frauen.

00:31:23: Sich auf einmal anfangen nur noch darüber zu identifizieren was mache ich für andere?

00:31:29: Das höre ich ganz oft in einem Satz und da können ja alle die Zuhören mal so reingehen ob sie den auch kennen.

00:31:33: Ich fühle mich schlecht wenn ich etwas für mich tue.

00:31:36: Ich fühl mich schlecht eine Pause zu machen Und das ist natürlich schon wirklich ein Alarmsignal weil da geht es ja völlig in die falsche Richtung denn das ist ja so wichtig Für uns alle.

00:31:46: ich glaube da ist dann wirklich so einen Punkt Wo es sich nicht nur lohnt, sondern wo es wirklich notwendig wird auch umzukehren.

00:31:54: halt auch dieses schlechte Gewissen oder dieses wird ja oft gesagt, wenn du dich um dich kümmerst dann bist du egoistisch.

00:31:59: Also das sind ja auch so, setzt du dir auch so gesellschaftlich?

00:32:01: Oder vielleicht hat man sogar im Umfeld jemanden der sagt also ne Du machst jetzt hier einen Wochenende nur für Dich ohne deine Familie.

00:32:07: Das ist aber ganz schön egoistischer.

00:32:09: Wenn solche Aussagen kommen, das trifft natürlich.

00:32:11: und dann plötzlich, wenn man vielleicht sowieso schon unsicher ist oder zweifelt, dann ist es ja noch ein Nährboden da ja das noch verstärkt solche Aussage und da darf man sich wirklich auch frei machen davon von diesem.

00:32:21: Man will von allen gemacht werden.

00:32:23: es funktioniert gar nicht, weil alle Menschen sind so unterschiedlich und musst du wirklich die Äußerung von vielleicht einer Nachbarin, die du vielleicht noch gar nicht mal sonderlich magst annehmen.

00:32:32: Die dann sagt Du bist aber egoistisch wenn du innerlich aber spürst ob ich kann grad auch nicht mehr.

00:32:36: ja.

00:32:36: also das ist glaube ich super super wichtig.

00:32:38: und dieses auch wieder lernen dass es okay ist wenn ich mir eine Pause gönne weil ganz viele haben das ja wirklich verlernt die sind in diesem Hamsterrad drin und die kommen ja gar nicht raus selbst wenn Alle im Umfeld sagen, wir unterstützen dich.

00:32:52: Wir machen und tun.

00:32:53: Kommt man gar nicht so schnell aus seiner Haut?

00:32:55: Dann sagt okay!

00:32:56: heute gönne ich mir eine Nachmittagruhe, sondern dann geht der Kopf ja weiter.

00:32:59: Das ist ja noch viel schlimmer, ne?

00:33:01: Diese ständigen Gedankenkreisen die immer wieder sagen Ja aber das und da steht noch an und jetzt hasse gerade mal die fünf Minuten um endlich mal den Schrank auszuräumen was du schon seit einem halben Jahr wolltest.

00:33:11: also so geht es ja weiter.

00:33:12: und da sich nicht von diesen Gedanken wieder hochschrecken zu lassen Sondern zu sagen hey ist okay ich darf das jetzt grad machen.

00:33:19: Also diese Liebe und Verständnis was man für andere ganz oft hat eben auch Ich glaube, das ist die größte Herausforderung.

00:33:27: Voll voll!

00:33:29: Also wenn ich nochmal zusammenfassen darf was so bei unseren Szenarien immer wieder, was du immer wieder gesagt hast dann würde ich einmal sagen wichtig ist klar dass ganz zu erkennen, dass wir uns das bewusst machen, dass für uns die Frage stellen finde ich sehr wirkungsvoll.

00:33:43: wo kommt das eigentlich her?

00:33:45: Also einfach gibt es da einen konkreten Anlass in meinem Leben oder da mal Gucken wir gleich auch noch mal hin, kommt das eigentlich aus mir selber heraus und ich weiß gar nicht wobei das wahrscheinlich auch eine Prägung ist aber egal.

00:33:56: Dann was sich ein total auch wichtigen Punkt fand ist, wo kann ich mir vielleicht doch etwas abgucken?

00:34:02: Das heißt du ganz am Anfang bei dem ersten Punkt gesagt ruhig so denke ja gerade wenn ich das Gefühl habe den Lebensentwurf den ich mir wünsche den finde Überall oder vielleicht sogar ich finde den die nicht los werden will mehrfach in meinem umfeld das ist ja immer so wenn sich dinge verändern dass das alte erst mal noch präsenter ist.

00:34:21: Dass ich ganz gezielt mich dahin gucke und sage die macht ja noch viel mehr sondern, wo ist denn jemand durch das gefühlt hat das gut auf der reihe die wirkt balanciert die sagt auch mal nein und so weiter.

00:34:33: das fand ich ein ganz ganz spannenden punkt.

00:34:36: und dann mich eben zu trauen möglichst mit Ich sag mal Situation mit geringer Hürde da einfach mal auszuprobieren.

00:34:43: was ist denn wenn ich mich jetzt mal anders verhalte.

00:34:47: Wo ich denn keine großen Konsequenzen befürchten muss?

00:34:50: ich weiß jetzt große Konseqenz fühlt sich auch wieder für jede und jeden anders an.

00:34:54: aber wo ich einfach mal das kann nicht aushalten, wenn jetzt jemand sagt kommen wir zum kuchen den kuchen finde ich irgendwie durft oder hast du den gekauft?

00:35:01: Das ist ja dann sehr vorhersehbar was das damit machen kann.

00:35:06: Ja, ich finde das passt ganz gut.

00:35:08: und auch dieses nochmal zu sagen es ist sehr individuell.

00:35:11: Auch das kann jemanden schon treffen.

00:35:12: wenn jemand sagt oh der sieht aber gekauft aus den habe ich doch heute morgen noch beim Bäcker nebenan gesehen.

00:35:16: also das ist durchaus dass das kann durchaus die Person treffen wenn sie sagt Oh Gott mir ist das aber so unglaublich wichtig Und ich glaube, es ist immer gut zu sagen Es ist eine Erfahrung wert.

00:35:26: Also wir dürfen uns immer mehr erlauben Erfahrungen im Leben zu machen und auch neue Erfahrungen weil die uns bereichern.

00:35:33: Wir machen die Erfahrungen, die wir immer gemacht haben Weil sie sind so diese sichere Komfortzone.

00:35:37: Da können wir ungefähr abschätzen wie die Person reagiert Aber sich ein Stück weit immer weiter rauszuwagen und zu merken, okay wie reagiert denn die Person?

00:35:46: Und wie reagiere ich denn darauf.

00:35:47: Das ist ja auch noch mal spannend.

00:35:48: also was macht das im Gegenzug wieder mit mir?

00:35:51: und auch das hilft ja um sich selbst ein stückweit besser zu kennenzulernen.

00:35:55: Also die eigenen Handlungsmuster und auch so diese Gedanken und Gefühle wahrzunehmen, die das dann auslöst.

00:36:01: Total!

00:36:02: Und vielleicht schaffe ich sogar irgendwann für bestimmte Situationen mehr Antwortstrategien zu entwickeln Wie ich dem entgegnen kann und.

00:36:12: Ich finde es fällt dann irgendwann auf dass, wie soll ich das sagen?

00:36:15: Das sind immer ähnliche Situationen wo diese oder eine ähnlichen Antwort Strategie ganz gut passt und auch da ist es wieder spannend.

00:36:25: Natürlich auf jeden fall auch was macht das mit den gegenüber?

00:36:28: aber ich finde es auch immer spannend, dass egal wie das gegenüber reagiert.

00:36:30: Also wir spielen das Beispiel weiter.

00:36:32: ich sage ja Ich wollte uns unbedingt etwas ganz besonderes und ich kann nicht so gut backen also habe ich den kuchen gekauft.

00:36:38: Und dann sagt die person finde ich aber doof?

00:36:41: Und Ganz oft höre ich denn aber schon dass allein dass ich das vorher gesagt habe ich hab zu mir gestanden Ich habe mich nicht ne weiß sowas.

00:36:49: ich meine dass da schon so eine emotionale Veränderung hervorrufen kann Ohne dass ich am Ende halt brauche, dass die andere Person das denn endgültig abnickt.

00:36:58: Sondern irgendwie gehe ich dann raus und sage es war unangenehm, aber ich bin total froh!

00:37:02: dass ich mich nicht verraten habe.

00:37:03: Ich hab's gesagt, wie es ist und das ist gut.

00:37:05: Und vielleicht auch dieses Gefühl, hey, ich bin stolz, dass ich für mich eingestanden habe?

00:37:09: Das ist doch richtig gut!

00:37:10: Und gerade solche positiven Erfahrungen selbst wenn die jetzt nicht ideal ausgegangen sind aber die bewirken, dass sich immer mehr Trauer auch so, ich sag mal meine eigene Meinung zu sagen oder auch zu meinen Werten zu stehen, zu sagen Hey mir war es halt wichtiger, daß ich eine Stunde länger schlafe anstatt den Kuchen zu backen.

00:37:24: ja also und damit kann man ja auch wieder ein Vorbild für andere Mütter sein weil ganz oft ist es ja auch so ehrlich dürfen wir sein wenn einer immer diesen perfekten Kuchen mitbringt haben alle anderen so einen unausgesprochenen Druck, diesen Gruppenzwang.

00:37:36: Die macht immer den schönsten Kuchen dann ein bisschen aber mindestens selber gebacken und Backmischung ist auch schon schwierig.

00:37:41: Und was öffneten das für einen Raum?

00:37:42: Wenn alle mal ein bisschen entspannter werden und sagen vielleicht müssen wir das alles gar nicht.

00:37:46: So schön dass du das sagst.

00:37:47: Ich glaube es ist auch ein ganz wichtiger Punkt.

00:37:50: Was da im Nachgang alles passieren kann, dass alle entspannt sind total.

00:37:55: Das wäre doch

00:37:57: wünschenswert!

00:37:58: Das sind so vermeintlich, ich sage bewusst nicht leichtesten aber einfachsten Stellschrauben.

00:38:02: Wir müssen über einen Phänomen sprechen, ist ja mal vorhin auch schon angedeutet oder immer mal wieder was ich erlebe und ich bin mir sicher das erlebst du auch.

00:38:10: Wenn mir beispielsweise eine Mutter sagt im Coaching wirklich mach dass und da muss sich das eine Kind dahin fahren, das andere Kind dann sag ich mal was ist eigentlich mit deinem Mann?

00:38:18: Ist der nicht da oder was ist da los?

00:38:20: Und dann sagen mir die ganz oft doch der hat den auch feierabend und kommt denn aber von Arbeit.

00:38:26: Der ist ja total gestresst, sag ich okay das heißt sagt er dir so magie sagt ihr dass du das machen will.

00:38:34: Okay hast du die befürchtung wenn du ihn fragst ob es macht dass er nein sagt.

00:38:40: Ich glaube der würde schon machen wird natürlich immer ruhiger auf der anderen Seite und ich sage immer Wollen wir uns mal darauf einigen, dass du es mal ansprichst und wir gucken mal nächstes Mal was dabei rausgekommen ist.

00:38:50: Also es ist so dieses ich... Ich überspitze das jetzt wirklich ne?

00:38:54: Ich erschicke in meinen eigenen Erwartungen die ich mir selbst gesetzt habe Die aber von außen gar keiner an mich gestellt hat extrem überspitzt.

00:39:05: Erlebst du das auch?

00:39:06: Ja total.

00:39:08: also es immer wieder dieses man will allen gerecht werden Und glaubt auch irgendwie so verantwortlich zu sein.

00:39:15: Ganz oft, wie es ist, hat niemand ausgesprochen.

00:39:18: Dass du dafür verantwortlich bist.

00:39:19: Oftmals fühlen sich die Frauen automatisch dafür verantwürdig.

00:39:23: Weil alles mit dem Kind zu tun hat, das mach ich schon.

00:39:26: Und oftmals wird auch gar nicht gesehen was für eine unglaubliche Leistung das ist wenn man sich um Kinder kümmert aber auch um pflegebedürftige Angehörige.

00:39:34: Also ich hab das auch selber erlebt.

00:39:35: Das ist also mal ganz ehrlich da hätte ich manchmal lieber gedacht oh ich wäre jetzt lieber im Büro als dass ich jetzt hier so für meine Großmutter da bin weil das ist emotional anstrengend Du hast ja auch keinen Feierabend.

00:39:47: Auch bei Kindern, du kannst nicht sagen, so jetzt ist das Wochenende, jetzt ist ja aber Ruhe!

00:39:50: Und das wird oftmals von den Frauen selber einfach so als normal.

00:39:56: Das ist selbstverständlich, nein es ist nicht.

00:39:58: Also ich glaube dass auch echt noch mein Appell an alle Frauen die glauben Ja, aber die anderen kriegen das ja auch unter den Hut Nein Es ist nicht selbstverständlig, dass man sich so um die Kinder kümmern kann und es ist unglaublich viel was da dran hängt.

00:40:12: Es gehören immer beide dazu und deswegen auch diesen Mut zu haben, darüber zu sprechen.

00:40:16: Das ist unglaublich wichtig ja!

00:40:18: Ja und auch da glaube ich dass es in vielen Fällen bestimmt nicht in allen.

00:40:23: aber da kommen wir wieder zur unseren Alltagssituationen wo ich für mich auch positive Erfahrungen holen kann.

00:40:28: wenn ich dann irgendwie merke... Ich frage auch kannst du hier ihnen nicht mal zum Training heute fahren?

00:40:32: Und da kommt ja klar.. Kann ich machen das macht ihr auch wieder was mit mir dass ich merke ich fühle mich nicht alleine ich kann das ansprechen.

00:40:40: Ich muss jetzt, ich wollte eigentlich nicht so pauschal werden heute.

00:40:42: Aber ich muss jetzt auch leider mal pauschall werden was die männer angeht?

00:40:45: Ich muss halt wirklich sagen wir stricken auch manchmal wirklich so simpel dass wir sagen naja Was uns keiner fragt oder was uns keiner sagt das machen wir denn noch nicht und genauso oft andersrum.

00:40:56: dann kommt du dieses ja klar und dann denken frauen zurecht okay warum war das jetzt so einfach hätte da auch mal anbieten können.

00:41:04: und ich glaube da ist es einfach wichtig bei aller bei aller berechtigung zu sagen Ich kann auch Themen mal von mir aus erkennen.

00:41:11: Genau,

00:41:12: also geht ja auch an beide, ne?

00:41:14: Also alle Beteiligten eigentlich... ich glaube das ist so dieses Grundproblem was wir ganz oft haben im Partnerschaften oder auch innerhalb der Familie dass viele Sachen einfach nicht angesprochen werden weil vielleicht keine Zeit ist oder man sich vielleicht auch nicht traut weil man hat es ja lang genug durchgezogen hat gut funktioniert und ich finde immer wichtig zu erkennen hey wir dürfen aber überlegen wollen wir unseren Alltag nicht anders gestalten?

00:41:36: Es ist ja nicht, dass wir zwanzig Jahre zusammenleben und der Alltag immer gleich ist.

00:41:40: Sondern das Leben verändert sich und wir dürfen darauf auch reagieren in dem wir zum Beispiel andere Strukturen finden, andere Zuständigkeiten.

00:41:47: Natürlich ist es anders wenn das Kind ganz kleines als wenn's dann vielleicht in die Schule gilt.

00:41:51: Und da darf man ich glaube immer wieder in Kontakt auch miteinander treten, sich miteinander austauschen und sagen was können wir denn anpassen?

00:41:58: Vielleicht würde der Mann auch wirklich eigentlich total gern den Jungen zum Fußball fahren oder das ist Mädchen also... Hätte ja vielleicht auch total Spaß dran, aber es hat ja immer so geklappt und die Frau auf der anderen Seite oder ist vielleicht auch oftmals so gerade wenn man ein bisschen zurückhaltender ist.

00:42:11: Oder auch dieses Bild von Ja ich will mich jetzt nicht aufträngen, das ist ja auch ganz oft selbst in der Partnerschaft.

00:42:17: Ich will den jetzt nicht überlasten oder so dass sie dann eher sagen ja ich warte mal dass jemand anders auf mich zukommt.

00:42:25: Aber wie ich das schon gesagt habe, das wird nicht passieren oder eben erst dann wenn's wirklich gar nicht mehr anders geht.

00:42:31: Also Kommunikation ist das Sauberwort und ich glaube, ich würde an der einen oder anderen Stelle jetzt nochmal die Hörenden hier abholen.

00:42:39: Weil ich gehe gerade so gedanklich durch was da alles für ein Jahr aber kommen kann.

00:42:43: Ja ja!

00:42:44: Ich denke dass eine ist... Das ist das Einfachste es anzusprechen und es funktioniert.

00:42:49: Das ist natürlich das Best Case-Szenario Und dann würde ich einfach jeder Frau hier auch mit auf den Weg geben, das einfach auch so zu machen also Nicht zu erklären, sondern einfach mal die Frage zu stellen.

00:43:01: Und bei unserem Beispiel würdest du heute mal den Jungen zum Fußball fahren und gucken was passiert?

00:43:06: Jetzt kann es natürlich auch so sein jetzt geben wir mal von grundsätzlich harmonischen Partnerschaften aus dass Die andere Seite auf einmal das Verständnis eben nicht zeigt und dann sagt ich komme gerade vor einer Arbeit Ich bin total ko und das ist natürlich so ein Szenario wo ich sage okay wenn ich mich eh schon getraut habe fühlt sie es natürlich irgendwie an wie eine Klatsche.

00:43:28: Und ich denke aber auch, okay.

00:43:30: Wir sind jetzt mal ganz stumpf und denken uns ... Okay ist ja ein berechtigter Punkt!

00:43:36: Jetzt erkläre ich mal meine Seite.

00:43:39: Ist das Argument?

00:43:40: Ich komme gerade vor einer Arbeit... Und Christine, da würde ich mir die noch mal hinkucken weil dann passiert ganz oft dieses Naja-Gut.

00:43:48: Der ist ja acht Stunden auf der Arbeit.

00:43:49: Ich bin nur zu Hause.

00:43:53: Und ich kann mir das eigentlich einteilen.

00:43:58: Völliger Quark ist also, ne?

00:44:00: Also.

00:44:02: Da auch mal ein Realitätscheck machen.

00:44:04: was kann ich mir eigentlich wirklich einteilen?

00:44:06: oder bin nicht quasi den ganzen Tag fremdbestimmt?

00:44:08: du hast es schon gesagt allein Kinder sind einfach das Gegenteil von Autonomie

00:44:12: absolut.

00:44:13: wie kann ich aus einer auf einer argumentativen Sichtweise mein Standpunkt klarmachen?

00:44:21: wenn ich das Argument kriege Ich bin ja auf der Arbeit Unausgesprochen kommt es bei mir an, du bist ja nur zu Hause.

00:44:30: Vielleicht das auch mal ansprechen ne?

00:44:32: Also einfach mal... weil natürlich ich kann jetzt aufzählen was ich den ganzen Tag alles leiste aber das wirkt dann oft so dieses Ja-Dann-Das ist so diese Sachebene Aber dass man auszusprechen zu sagen Hey!

00:44:43: Bei mir kommt jetzt gerade an Dass Du das Gefühl hast Ich bin ja nur Zuhause in Anführungsstrichen und Kann mir das ja alles frei einteilen.

00:44:50: Das ist aber nicht der Fall Und ich finde's auch immer Wichtig, auch über die Emotionen zu sprechen.

00:44:55: Wie fühle ich mich dabei?

00:44:56: Ich fühle mich vielleicht abgewertet wenn du das sagst.

00:44:58: Ja, ich bin auch müde und schöpft.

00:45:01: Ich kann manchmal auch nicht mehr.

00:45:03: ja also auf einer emotionalen Ebene finde ich Können Gespräche noch mal ganz anders stattfinden.

00:45:08: Auch ist jetzt auch sehr allgemein.

00:45:10: natürlich jeder jeder ist unterschiedlich da Feinfühlig und sensibel aber auch dass einfach mal anzusprechen wie geht es mir Nicht mit dem ich zählte meine hundert to dos auf dich am tag immer erledige sondern zu sagen, hey wie wirkt denn das auf mich?

00:45:24: Und das ist glaube ich ein Punkt wo wir auch Verbindung schaffen können.

00:45:28: Weil dann oftmals kommt ach Gott das wusste ich ja gar nicht!

00:45:30: Ich wusste nicht dass du das so siehst oder ich wollte es damit ja gar nichts aussagen.

00:45:35: und dadurch öffnet sich so einen Raum wo wir wirklich in Verbindung miteinander treten können ohne uns gegenseitig die Vorwürfe zum Machen von oder uns hier irgendwie hochzuschaukeln von wer macht was wie viel am Tag weil da kommen wir am Ende auch nicht weiter sondern wirklich diese die sich sagt immer so auf Herzens Ebene sich zu begegnen.

00:45:51: Und ich finde auch, dass die Emotion oder der Akku dem Öffnen angesprochen haben.

00:45:55: Dass das einfach ein schöner Gradmesser ist.

00:45:57: Es geht nicht darum was ich mache und wie viel sondern wie fühle ich mich?

00:46:02: Und es geht darum wenn ich das Gefühl habe Ich kann einfach nicht mehr dann brauche ich Unterstützung und ich glaube wenn ich auf der Ebene auch argumentiere Dann und du hast es denn gerade gesagt in einem anderen Zusammenhang.

00:46:14: aber ich dachte dann so ja auch stand Ob der Mann den ich zum Beispiel sagt wusste ich überhaupt nicht völlig erschöpft auf den Sofa, zusammenbrechseln an Führungsstrichen.

00:46:26: Das ist ja wenn ich mit meinen Frauen am emotionalen Essen arbeite... Ist das ganz oft dem Außen nicht klar?

00:46:33: Da is ne Frau die ist zu viel!

00:46:35: Aber es wird ganz selbst darüber gesprochen auch wenn sie's dann wissen.

00:46:39: warum tue ich dass?

00:46:40: weil ich traurig bin frustriert bin ich das Gefühl aber das ist der einzige Moment für mich und ich bin mir sicher nochmal in einer harmonischen Partnerschaft Dass die andere Seite das überhaupt nicht weiß und dass letzte was ich wollen würde ist in einer Partnerschaft, dass die anderen Seite irgendwie sich schlecht fühlt mies fühlt.

00:46:57: Und dann würde ich auch meine Haltung noch mal hinterfragen, wenn ich kaputt von der Arbeit komme und merke okay hier ist jetzt aber gerade emotionale Alarm auf der anderen Seite natürlich liebend gerne den Sohn zum Training fahren.

00:47:10: Das ist auch nochmal ein wichtiger Punkt wo die Menschen sich gucken können.

00:47:13: Ja und eben zu erkennen, auch wie beim emotionalen Essen es steckt ja immer ein Bedürfnis dahinter.

00:47:18: Es ist ja nicht diese Aufgabe also klar die muss zwar ledig werden aber oftmals steckt eben auch einen Bedürfenest dahinter vielleicht auch ein Bedirfnis gesehen zu werden im Sinne von wird die Frau möchte gesehene werden in dem was sie macht?

00:47:30: Und dass das ein Zeichen ist hey ich nehme dich wahr Ich sehe was du da alles leistest ich übernehme etwas für dich.

00:47:36: Also da steckt hier immer auch ein bedürfnester hinter hinter eigentlich allem was wir tun.

00:47:42: Letzter Punkt, würde ich mit dir gerne noch einmal kurz reingehen.

00:47:44: Wir haben es angesprochen die Konsequenzen dies hat weil ich glaube Es gibt Menschen die müssen auch das für sich nochmal wirklich ums priorisieren zu können verstehen Welchen preiszahlig wenn nicht permanent Ich sage mal den erwartung unterliege den ich gar nicht entsprechen will.

00:48:03: Also zum erstmals ist ja immer so diese emotionale Ebene dieses ich fühle mich wie ein versager Versagerin alle anderen bekommt hin für mich selber dadurch erst mal schlechter und auch so auf energetischer Ebene.

00:48:16: Das ist ganz oft so, dass es sich körperlich zeigt ne?

00:48:19: Es fängt meistens immer mit kleinen Dingen an und irgendwann wird der Körper aber immer lauter weil wir immer die ganze Zeit gegen uns arbeiten Und wer ja nicht darauf ausgelegt sind permanent nur in diesem Stressmodus zu sein und das ist wirklich dieses worst case-Szenario.

00:48:33: Anfangs ist man vielleicht ein bisschen ausgebrannt, man ist auch schöpft.

00:48:36: Man ist müde irgendwann.

00:48:37: Vielleicht der Burnout um jetzt ein Beispiel zu nennen können sich aber auch andere körperliche Erkrankungen zeigen.

00:48:42: ja also ich habe das jetzt gerade auch im familiären Umfeld auch noch mal so diesen Pflegethema weil es ist grad auch bei mir sehr präsent.

00:48:49: da haben wir auch jemanden die hat sich aufopferungsvoll erst um ihre Mutter gekümmert dann um ihren Ehemann Als der jetzt vor kurzem verstorben ist, ist sie komplett zusammengebrochen und dann hat man eine schwere Krankheit bei ihr diagnostiziert.

00:49:00: Also das ist jetzt ein Würstkäse-Szenario und das wird sich niemanden.

00:49:03: aber das ist etwas was durchaus auf passieren kann.

00:49:07: Total!

00:49:08: Und aus meinem Thema halt eben einfach ungesunde Ventile zu wählen wo es denn beispielsweise ins Essen läuft?

00:49:16: Das wäre das warum sich auch viele das emotionale Essen... nicht erklären können, die erleben sich einfach als undiszipliniert.

00:49:22: Aber es ist völlig Quatsch.

00:49:23: Und das dient als Ventil für diese Emotionen um die einfach zuzuschmeißen.

00:49:27: aber auch die Themen die vielleicht auch positiv besetzt sind.

00:49:30: Das ist auch immer so ein Thema wenn ich mit dem Sport übertreibe dass ich immer wieder über meine Grenzen gehe also vielleicht auch zu gucken welche Ventile suche ich mir?

00:49:38: Alkohol?

00:49:38: Ich weiß nicht was wo ich vielleicht mal hinkriegen kann nicht wieder den Markel zu benennen.

00:49:42: Ich trinke zu viel, ich esse zuviel sondern okay warum?

00:49:45: Also wo kommt das eigentlich her?

00:49:47: Wo ist da die Ursache, wo ist der Auslöser?

00:49:49: Das kann auch sehr, sehr

00:49:50: lebreich sein.

00:49:51: Also eigentlich alles was so extrem ist ja, was so ein Maß überschreitet, wo man vielleicht auch das Gefühl hat ich habe da so einen Kontrollverlust Ich kann gar nicht anders.

00:49:59: Ich brauche dass jetzt sei es Essen, sei es Alkohol oder Shopping ist ja auch sowas, dass man da irgendwas kompensieren muss.

00:50:07: also das sind schon so Wahnsignale, die man ernst nehmen muss.

00:50:10: und eben auch wieder Nicht aus dieser Perspektive jetzt haue ich mir selber noch einen drauf weil ich Ich krieg's halt nicht hin, ich schaff es nicht.

00:50:17: Sondern dass ich sage hey dieser liebevolle Anteil der das versteht diese beste Freundin und der beste Freund auch für sich zu sein.

00:50:24: Der sagt hey ich versteh das.

00:50:25: Ich verstehe warum du das jetzt gerade brauchst?

00:50:28: Ich sehe was in deinem Leben los ist ja!

00:50:29: Und wenn wir bei uns selber erstmal beginnen uns selbst zu sehen und eben auch diese Bedürfnisse die hinter all diesen stecken dann kann sich so viel verändern.

00:50:39: Wenn du den Frauen dir dem Podcast gehört haben zum Abschluss eine Sache mit auf den Weg geben Könntest, welche wäre das?

00:50:46: Ich weiß es ist schwer wahrscheinlich nur eine.

00:50:48: Ja natürlich ist es immer schwer aber ich glaube also das ist auch ein Beispiel was ich immer super gerne nutze dieses... wichtig, dass wir erst an uns selbst denken und es hat nichts mit Egoismus zu tun.

00:50:58: Und das heißt natürlich nicht alle auszublenden und nur noch sein eigenes Ding durchzuziehen sondern sich selbst als Priorität im Leben zu nehmen also sich selbst den Raum zu geben wie im Flugzeug wenn die Sicherheitshinweise kommt ja immer wenn die Flugzeugmasken nach unten fallen erst sich selbst die Maske aufsetzen dann allen anderen.

00:51:15: und das ist glaube ich so dieses Bild was ich am Ende nochmal gerne mitgeben möchte.

00:51:19: Es ist legitim für sich und seine eigenen Ressourcen gut drauf zu achten damit man eben auch für die anderen da sein kann.

00:51:27: Ich bin mir sicher, wir haben viel Futter zum Nachdenken mitgegeben.

00:51:30: ich wünsche mir dass wir viele Gespräche angetriggert haben die jetzt stattfinden Und wir freuen uns beide, glaube ich über Feedback zu Veränderungen, zu Gedanken.

00:51:41: Also teilt das super gerne mit uns!

00:51:42: Ich leite das dann entsprechend an Christine weiter.

00:51:45: Ich verlinke nochmal die Podcast-Folge, die wir schon hatten zum Thema Perfektionismus.

00:51:50: Mache auch noch mal Werbung für dich und für mich denn du bist fester Bestandteil meines VIP Coachings.

00:51:55: also wer Christine da nochmal so richtig live erleben will kommt super gerne dazu.

00:52:00: Wenn ich noch mehr über dich erfahren möchte wo finde ich dich am besten?

00:52:04: Ja, also am besten auf meiner Website christinand-coaching.com und ansonsten sehr gern meinen Podcast.

00:52:11: da gebe ich immer regelmäßig Impulse.

00:52:13: das sind auch Interviews von Frauen tatsächlich die eben auch ihre Lebensentwürfe vorstellen.

00:52:18: Also wer da auch so ein bisschen ob du suche ist nach vielleicht neuen Impulsen Inspiration der darf da sehr gerne stöbern gibt es inzwischen sehr viele Folgen.

00:52:26: also sich gerne inspirieren lassen und ja gerne auch in Kontakt mit mir treten.

00:52:31: Danke dir für dieses tolle Gespräch und sage bis ganz bald.

00:52:35: Dankeschön Dirk!

00:52:36: Ciao, ciao.

00:52:38: Ja und ich dachte gerade immer wieder während des Gesprächs, es ist so wichtig dass wir über dieses Thema sprechen weil mir immer wieder Coaching-Situationen in den Kopf geschossen sind.

00:52:46: Und ich hoffe das du dir aus diesem Gespräch auch für dich richtig viel mitnehmen konntest und vielleicht jetzt anfängst die ersten Dinge auszuprobieren.

00:52:53: wie schon in der Folge gesagt Christine und Ich Wir freuen uns über Feedback.

00:52:56: also schreibt mir gerne an fragen net abschbecken minus kamminus jeder punkt oder kommentiert die folge auf Spotify Auf welchem Weg auch immer.

00:53:04: wir freuen uns.

00:53:05: ich leite es auch super gern an Christine weiter.

00:53:08: Ich möchte dir auch noch mal Christians Intuitionsgeflüster Podcast an den Anzherz legen.

00:53:13: Da sind nämlich auch Interview von Frauen, die diesen Weg schon Ja, hinter sich haben die das schon geschafft haben und wir haben ja gerade darüber gesprochen wie inspiriert es auch sein kann in Anführungsstrichen Vorbilder zu haben.

00:53:23: Also hört da gerne noch mal in die Gespräche rein!

00:53:26: Und wenn du was für dich und deinen abnehmenden Weg tun willst wo du gerade in der Folge schon gemerkt hast boah da geht's doch um viel mehr als ums Essen.

00:53:33: Da geht ganz viel um Emotion vielleicht auch ganz viel Um Erwartungen und Druck.

00:53:37: dann bearbeiten wir all diese relevanten Themen im VIP Coaching wo Christine auch ein fester Bestandteil ist mit dem Thema Perfektionismus.

00:53:45: also würde ich mich total freuen, wenn wir beiden da zusammen arbeiten.

00:53:49: Ja und dann entlass ich dich jetzt erstmal mit deinen Gedanken aus diesem für mich schönen Interview!

00:53:54: Ich wünsche dir eine ganz tolle Zeit, freue mich auf die nächste Woche.

00:53:56: sage tschüss bis dann, dein virtueller Abspeckcoach von www.

00:54:00: abspecken-kann-jeder.de.

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